LITERATUR

Fallada-Tage in Carwitz eröffnet

Carwitz ist am Wochenende wieder Ziel vieler Literaturfreunde. Am Freitagabend begannen die 29. Hans-Fallada-Tage – mit Neuerscheinungen und neuen Erkenntnissen über den Autor.
Der Schriftsteller Hans Fallada bietet bis heute Stoff für die Literatur-Forschung. Das Interesse an der Vorstellung des neue
Der Schriftsteller Hans Fallada bietet bis heute Stoff für die Literatur-Forschung. Das Interesse an der Vorstellung des neuen Handbuchs war daher groß. Foto: Tobias Lemke Tobias Lemke
Carwitz.

Mit der Vorstellung des 2019 erschienen Hans-Fallada-Handbuchs sind am Freitagabend die Hans-Fallada-Tage in Carwitz gestartet. Das Handbuch ist nach fast zehnjähriger Arbeit entstanden und stellt das Gesamtwerk des Autors dar, der bis heute begeistert. Falladas Romane feierten in den vergangenen Jahren eine Art Renaissance.

Ab 1925 Schreibstil gravierend verändert

Von den Herausgebern des Handbuchs, Professor Gustav Frank und Professor Stefan Scherer, war zu erfahren, dass der Schriftsteller heute anders bewertet werden müsse. Ab 1925 habe er seinen Schreibstil gravierend verändert. Er habe über verschiedene Formen der Moderne verfügt und diese gezielt beim Schreiben eingesetzt, so Frank. „Fallada kann mithalten mit den Literatur-Nobelpreisträgern seiner Zeit”, erklärte Scherer.

Die 29. Hans-Fallada-Tage dauern noch bis Sonntag an. Im Carwitzer Fallada-Museum, dem einstigen Wohn- und Arbeitsort des Schriftstellers, finden das ganze Wochenende Lesungen und Literaturgespräche statt. Unter anderem liest am Samstagabend Schauspielerin Hannelore Hoger aus „Kleiner Mann – was nun?”. Zum Abschluss wird am Sonntag um 16 Uhr zu einem literarischen Spaziergang eingeladen.

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