CORONAKRISE

Feldberger Osterhase schreibt dieses Mal Grußkarten

Normalerweise versteckt Meister Lampe Eier im Feldberger Kurpark. Das geht in diesem Jahr nicht. Dafür hat er sich was Neues einfallen lassen.
So sieht es aus, wenn der Osterhase die Saison im Feldberger Kurpark eröffnet. Das geht in diesem Jahr nicht. Stattdessen
So sieht es aus, wenn der Osterhase die Saison im Feldberger Kurpark eröffnet. Das geht in diesem Jahr nicht. Stattdessen verschickt er Grußkarten. NK-Archiv
Feldberg.

Die Kinder in der Feldberger Seenlandschaft bekommen in diesem Jahr Grußkarten vom Osterhasen. In den vergangenen Jahren hatte der Frühlings-Bringer Kinder und ihre Familien zum Eiersuchen und Eierlikörtrinken in den Feldberger Kurpark eingeladen. Doch das traut sich Meister Lampe wegen der Coronapandemie in diesem Jahr nun mal aus Sicherheitsgründen nicht. „Da kamen immer 300 bis 400 Leute zusammen, das geht jetzt nicht mehr“, richtete Kurverwaltungs-Chefin Brigitta Richter vom Osterhasen aus. Aber der Osterhase wäre nicht der Osterhase, wenn er nicht für jedes Problem eine Lösung hätte.

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Kurzerhand hat das pfiffige Langohr den Email-Account osterhase@feldberg.de eingerichtet. Kinder oder Eltern, die an diese Mailadresse eine Nachricht mit ihrer Postanschrift schicken, bekommen zu Ostern eine Karte vom findigen Verstecker nach Hause geschickt. Was wird der Hase schreiben?

„Das weiß ich nicht. Ich bin nicht der Osterhase“, sagte Brigitta Richter. Die Mitarbeiter der Kurverwaltung seien schon ein bisschen traurig, dass der traditionelle Saisonauftakt zu Ostern in diesem Jahr ausfällt. Umso erfreuter seien sie darüber, dass sich der Osterhase den Postkarten-Ersatz für die Feldberger Seenlandschaft einfallen lassen hat. „Irgendetwas wollte er machen. Ganz ohne geht nicht.“ Die Aktion komme inzwischen offenbar recht gut an. Rund 40 Mails mit Hausanschriften habe der Mümmelmann schon erhalten.

„Wir haben schon einige Ideen”

Ob, wann und wie die Saisoneröffnung nach der Coronakrise nachgeholt wird, weiß Brigitta Richter natürlich noch nicht. „Das ist wie in die Glaskugel schauen. Wir haben schon einige Ideen. Aber was wann möglich wird, müssen wir sehen, wenn es soweit ist.“

Viele Urlauber können es jedenfalls offenbar kaum erwarten, endlich wieder in ihre geliebte Feldberger Seenlandschaft reisen zu dürfen. Die Telefone in der Kurverwaltung stehen trotz geschlossener Hotels, Pensionen und Gaststätten nicht still. „Viele Leute fragen an, ob und wann sie kommen dürfen. Allen, die erst im Mai gebucht haben, empfehle ich natürlich, noch nicht zu stornieren“, so Brigitta Richter.

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