LANGER SEE

Freilaufender Hund beißt Joggerin ins Bein

Bei Weisdin hat ein Pinscher-Mischling eine Frau angegriffen. Der Polizei zufolge soll das Tier nicht angeleint gewesen sein. Der Besitzer muss mit Konsequenzen rechnen.
Robin Peters Robin Peters
Dem Besitzer des Pinschers drohen nun Konsequenzen (Symbolbild).
Dem Besitzer des Pinschers drohen nun Konsequenzen (Symbolbild). Sven Hoppe
Weisdin.

Ein Hund hat an der Zufahrt zum Langen See bei Weisdin eine Joggerin ins Bein gebissen. Der Pinscher-Mischling soll nach Angaben der Polizei am Samstagnachmittag nicht angeleint gewesen sein. Daher ermittelt die Polizei nun gegen den Besitzer wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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Kommentare (16)

Warum lassen so viele Hundehalter ihre verwahrlosten Hunde einfach frei laufen??? Ja, verwahrlost - das sind alle Hunde, die ihren Besitzern nicht auf Zuruf folgen. Ich weiß, dass es auch verantwortungsvolle Hundehalter gibt, die ihre Hunde im Griff haben und will niemandem zu nahe treten, doch diese verantwortungsvollen Hundehalter sind die absolute Minderheit, vielleicht 1 %, nicht mehr! Praktisch überall wird man von diesen Hunden und ihren Besitzern belästigt, bedroht und sogar angegriffen, wenn nicht von den Hunden, dann sogar von den Hundebesitzern! Dies ist mir selbst in den letzten paar Monaten etliche Male passiert. Spricht man diese verantwortungslosen, verhaltensgestörten Hundebesitzer an, die ihre Hunde trotz gesetzlichem Leinenzwang in Wäldern und Naturschutzgebieten frei laufen lassen, bekommt man blöde Antworten und wird von ihnen sogar tätlich angegriffen. Die Ordnungsämter bleiben untätig, in meinem Fall hat sich insbesondere das Amt Bergen auf Rügen durch Untätigkeit hervorgetan. Ich akzeptiere dies nicht mehr und bringe seit einigen Monaten jeden Fall von Belästigung und/oder Bedrohung zur Anzeige.

Die Worte eines Hundehassenden , freilaufenden Joggers.

Da sie ja alle Hundehalter ( von dem 1% mal abgesehen)
über einen Kamm scheren , hier Mal ein Tipp für die hirnlosen Jogger, geht doch auf den Sportplatz, der ist zum Sporttreiben angelegt

also dass nun 99% aller Hundehalter hirnlos sind, halte ich für eine steile These. Haben Sie vielleicht einmal reflektiert wie Sie mit diesen angeblich verhaltensgestörten Mitbürgern kommunizieren? Höchstwahrscheinlich schon von weitem brüllend und mit erhobenem Zeigefinger fuchtelnd? Niemand kann es leiden, wenn ein anderer sich als besserwissender Hobbyordnungshüter aufspielt. Eine freundliche Bitte wirkt Wunder. Und erspart den echten Ordnungshütern Ihre scheinbar recht häufigen Besuche

...löst nur freundliche Antwort aus: "Der tut nichts!" Sorry, zu freilaufenden Hunden könnte ich auch Storys erzählen. Und viele Hundebesitzer meinen noch, es gäbe keinen Leinenzwang in MV. Von Landeswaldgesetz auch noch nie was gehört. Hirnlos würde ich nicht sagen. Einfach rücksichtslos. Und von Hundehaufen, die verglichen mit einem Hundeangriff ja harmlos sind, will ich eigentlich gar nicht anfangen. Aber man sieht nicht, wohin er scheißt, wenn er nicht angeleint ist. Auch praktisch!

Im Bundesland MV gibt es keine grundsätzliche Leinenpflicht. Siehe Hundehalterverordnung - HundehVO M-V - §1 Absatz 2 und 3. Die Anleinpflicht für Hunde im Wald gilt für Wälder oder was man dafür hält (außer Jagdhunde). Dies ist im Landeswaldgesetz - LWaldG für MV unter §2 geregelt. Kommunen können zur Anleinpflicht weitergehende Verordnungen erteilen. Weisdin gehört zu Blumenholz, Blumenholz wird vom Amt Neustrelitz-Land verwaltet. Wenn es in Weisdin eine grundsätzliche Leinenpflicht gibt, hat dies die Gemeinde Blumenholz oder das Amt Neustrelitz-Land verordnet - aber nicht das Land MV.

Herr Hihrke,hat es in seinem Beitrag auf den Punkt gebracht,die Läuferin ist selber Schuld,durch ihr laufen,hat sie den Hund gestört,deswegen soll sie auf dem Sportplatz laufen. Ja, so ist ein Teil der Hundeliebhaber. Wenn man diese Personen auf die Leinenpflicht anspricht,kommen immer die gleichen Sätze ! Dieser Herr,ist noch nicht einmal die Ausnahme mit seiner Meinung.

Ich habe mich lediglich dagegen ausgesprochen, das alle " Hundebesitzer " über einen Kamm geschoren wurden, in dem ersten Kommentar. Natürlich kann jeder joggen wo er will. Man muss halt manchmal Kompromisse eingehen.

Ich Zitiere Sie: Hier ein Tipp für den hirnlosen Jogger ,geht doch auf den Sportplatz,der ist dafür angelegt. Zitat Ende. Warum sollen Läufer Kompromisse eingehen,gehören die Wege pp nur den Hundehaltern ?

Herr Schubert , wollen sie diskutieren oder Streit ?
Calypso hat alle Hundehalter als hirnlos bezeichnet, das war meinerseits die Gegenbezeichnung für alle Jogger.
Würde der NK auf die Einhaltung seiner vielgepriesenen Netiquette achten , wäre dieser Satz schon beim ersten Kommentar von Calypsovr gestrichen worden. Somit hätte ich wahrscheinlich gar nicht reagiert.

Ihre so genannten Kommentare lassen nur den Schluss zu, dass Sie meinen ersten Kommentar nicht richtig gelesen bzw. nicht verstanden haben und lieber mit Unterstellungen als mit Fakten reagieren (dies beweisen übrigens auch Ihre anderen Kommentare wie zu der Schülerin, die in Stralsund verschwunden war, zum gestohlenen Bootsmotor in Röbel usw.). Deshalb erübrigt es sich, auf Ihre Äußerungen zu reagieren. Nur so viel: Im Artikel steht, dass sich der Vorfall an der Zufahrt zum Langer See ereignete. Der Langer See ist größtenteils von Wald umgeben, wie andere Kommentatoren bereits schrieben, herrscht in jedem Wald in MV Leinenpflicht.

Abgesehen davon muss sich niemand, egal wo, von Hunden (oder anderem) belästigen, anspringen, mit sabbernder Schnauze abschnüffeln oder abschlecken oder den Weg versperren lassen. Dies ist sogar Nötigung.

Wenn ein Hund einen Menschen belästigt oder sogar verletzt, so kann er das nur tun weil sein Besitzer entschieden hat dem Hund jede Freiheit zu geben. Das nenne ich Vorsatz. Damit stelle ich unsere Rechtsordnung nicht auf den Kopf sondern fordere ihre konsequente Anwendung und Durchsetzung. Es steht jedem Hundehalter frei, sich so zu verhalten, dass nichts passieren kann. Dann wären wir alle zufrieden. Hier sieht es jedoch so aus, dass vielen Hundebesitzern jegliches Verständnis fehlt.

Die Hundehalterverordnung für MV ist eindeutig, §1, Abs. 2 bestimmt: Wer Hunde außerhalb des befriedeten Besitztums führt, muss körperlich und geistig in der Lage sein, den Hund jederzeit so zu beaufsichtigen, dass Menschen, Tiere oder Sachen nicht gefährdet werden. Demzufolge sind die allermeisten Hundehalter zumindest geistig nicht fähig, Hunde zu beaufsichtigen und dürften letztendlich keine Hunde halten. Diese Hundehalterverordnung lässt auch keinerlei Raum für Kompromisse.

Aus dem Unsinn den sie hier von sich geben geht für mich eindeutig hervor, dass es ihnen garnicht ums joggen geht, sondern , dass sie generell ein Hundehasser sind. Dann suchen sie sich doch eine abgelegene Gegend zum joggen, wo keine
Spaziergänger mit Hunden sind, die haben das gleiche Recht nicht von Joggern belästigt zu werden, es gibt nämlich Jogger, die haben schon bewusst kleine Steinchen in der Tasche um damit auf Hunde zu werfen und wundern sich dann auf deren Reaktion (selbst erlebt).Mehr ist dazu nicht zu sagen . Die anderen Kommentare in anderer Sache heben hiermit nicht zu tun.

Der Jogger läuft im Wald und trifft auf freilaufende Hunde. Der Jogger läuft auf Radwegen und trifft auf Hunde an langer Leine. Hört der Jogger auf zu laufen, um das zerrende Tier nicht noch mehr zu reizen, sagt Herrchen auch noch "Nanu, keine Müdigkeit vortäuschen!", während Hund schon hochkant in der Leine steht. Vorschläge zum Joggen nehme ich gerne an. Öffentliche Sportplätze oder Stadien sind verschlossen und haben auch keinen Reiz für jemanden, der bis zu 10 km läuft. Rechnen Sie das Mal in Runden um!

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Keine Antwort, Calypsovr ? Das heißt , ich hab den Nagel genau auf dem Kopf getroffen.

In Deutschland gibt es viele Tote bis schwer verletzte Opfer jedes Jahre allein nur durch Hundeattacken. Im oberfränkischen Münchberg hatten zuletzt drei Schäferhunde einen Vater und dessen zwei Kinder angegriffen und schwer verletzt. Die nicht angeleinten Tiere seien ihrem 53-jährigen Besitzer entwischt, durch eine nicht geschlossene Tür in den Garten gerannt und hätten dort unvermittelt den Vater und seine spielenden Kinder angegriffen und zu beißen begonnen. Politiker und Lobbyverbände fordern stattdessen den Abschuss von Wölfen.