NACH STEINWURF

Frisörmeister aus Neustrelitz lässt sich nicht einschüchtern

Feras Eissa musste vor sechs Jahren aus seinem Heimatland fliehen. In Deutschland hat er hart dafür gearbeitet, seinen Frisörladen eröffnen zu können.
Feras Aisas spricht offen aus, dass er im Vorfeld seiner Geschäftseröffnung bedroht wurde. Für die große
Feras Aisas spricht offen aus, dass er im Vorfeld seiner Geschäftseröffnung bedroht wurde. Für die große Anteilnahme, die ihm nach der Beschädigung seines Laden entgegengebracht wurde, dankt er allen. Tobias Lemke
Neustrelitz ·

Nach einem Steinwurf-Anschlag auf ein Neustrelitzer Frisörgeschäft hat sich Inhaber Feras Eissa zu Wort gemeldet. In einem öffentlichen Eintrag auf der Facebook-Seite seines Salons „Ogaret“ und gegenüber dem Nordkurier betont er dabei, dass er nicht von einem ausländerfeindlichen Hintergrund beim Angriff auf sein Geschäft ausgehe. Nach Bekanntwerden der Tat wurde zwar nicht explizit von Ausländerfeindlichkeit ausgegangen, das Motiv...

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Kommentare (9)

Mehr lässt sich über solche Steinewerfer nicht sagen...

ist geltendes Recht egal. Wie allen Gutmenschen!

Steinewerfen verstößt gegen geltendes Recht...
Liege ich da falsch?
Mit dem Begriff "Gutmensch" lasse ich mich gerne titulieren. Ist mir lieber als das Gegenteil.

Dänemark entzieht einigen Syrern die Aufenthaltserlaubnis, weil die Regierung Teile des Landes als sicheres Rückkehrland eingestuft hat. Das trifft vor allem Frauen und Kinder - und könnte in der EU Schule machen. In Deutschland scheint das keine Schule zu machen. Für mich ist das Missbrauch des Asylrechts, mehr nicht.

In Frankreich und England macht was anderes Schule.

Jugendliche, seit 3 Generationen im Land, mobilisieren und radikalisieren sich zunehmend zu einer übernationalen Liberationsbewegung mit kommunistischer Attitüde.

Das ist das Problem, wenn man von oben herab regiert oder eben wie Sie Gesetze interpretiert.

Haare schneiden kann man überall auf der Welt.

Z.B. in Aleppo! 👍

dass die Linken aus Neustrelitz auf dem Markt Busse stapeln... ;-)

Wünsche Herrn Aisas alles Gute für seine Selbstständigkeit. Missgunst, Neid und Hass sind nun mal leider Bestandteil in unserer Gesellschaft geworden. Am Ende zählt mit welchen Menschen man sich umgibt. Hier hat es jemand mit eigenem Engagement geschafft sich eine Existenz aufzubauen, um der Gesellschaft etwas zurück zu geben und sei es in Form von Gewerbesteuer usw. Das ist doch das was die meisten angeblich von uns wollen, oder? Kein Sozialschmarozertum usw. Dam können sich einige der Protagonisten, welche nicht müde werden lauthals ihren Frust ins Land zu plärren, einzig um Unruhe zu stiften, um Menschen zu stigmatisieren und auszugrenzen. Ganz ehrlich, mir sind da Menschen wie Herr Aisas zehnmal lieber, als das braune Gelaber mancher Typen, denen man so begenet. Den Menschen wie Herr Aisas und da ist es egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, zeigen, dass man durch Leistung, einen festen Willen und Mut etwas in diesem Land erreichen kann.