VERSTEIGERUNG

Für zwei Bahnhöfe fällt der Hammer

Auf einer bundesweiten Immobilienauktion fanden sich jetzt Käufer die seit vielen Jahren leerstehenden Bahnhofsgebäude in Blankensee und Oertzenhof. Damit gibt es wieder Hoffnung, dass sie doch noch saniert werden.
Der Bahnhof Blankensee ist am Sonnabend erneut versteigert worden, genau so wie der von Oertzenhof.
Der Bahnhof Blankensee ist am Sonnabend erneut versteigert worden, genau so wie der von Oertzenhof. Tobias Lemke
Blankensee.

Bei 3000 Euro fiel auf der Auktion in Berlin der Hammer für den Bahnhof in Blankensee. Für 6500 Euro wechselte der Bahnhof in Oertzenhof auf derselben Veranstaltung den Besitzer. „Für beide Gebäude gab es jeweils zwei Interessenten, die telefonisch und im Saal mit geboten haben”, informierte Mathias Knake, leitender Auktionator vom Berliner Auktionshaus Karhausen. Der Startpreis für Blankensee betrug 2500 Euro, für Oertzenhof lag er bei 5000 Euro.

Wer die neuen Besitzer sind, darüber wollte und konnte Knake noch keine Auskunft geben. Die beiden Bahnhöfe waren vor vier beziehungsweise drei Jahren schon einmal im Auktionshaus Karhausen zur Versteigerung angeboten und verkauft worden. Doch danach tat sich an und in den Gebäuden nichts. Der Eigentümer des Blankenseer Bahnhofs verstarb, die Erben hatten keine Verwendung für das Gebäude. Nun hofft man sowohl in Blankensee als auch in Oertzenhof, dass mit der zweiten Versteigerung und dem erfolgreichen Verkauf Schwung in die Sanierung der Gebäude kommt.

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