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Geologe fordert Behörden zu Klärung auf

Die großen Brocken, die vor der Findlingsscheune von Klaus Granitzki in Usadel stehen, hat der Geologe in der Kiesgrube Steinwalde erworben. Das ist erlaubt, die Steine einfache der Landschaft zu entrauben hingegen nicht. 
Die großen Brocken, die vor der Findlingsscheune von Klaus Granitzki in Usadel stehen, hat der Geologe in der Kiesgrube Steinwalde erworben. Das ist erlaubt, die Steine einfache der Landschaft zu entrauben hingegen nicht. 
T. Lemke

Verschwundene Steine an der Autobahn rufen einen auf den Plan, sich mit so was auskennt. Einen Geologen.

Die Behörden sollten sich bemühen, Licht ins Dunkel zu bringen. Das fordert Klaus Granitzki in der Frage um das unerklärliche Verschwinden eines Steinhaufens bei Holzendorf. Der Geologe aus Usadel hat sich in einem Fall über massenhaft verschwundenen Findlinge zu Wort gemeldet.

Nach seinen Angaben sind die Steine tatsächlich beim Autobahnbau in den 1990er Jahren zum Vorschein gekommen. Als ehemaliger Mitarbeiter des damaligen Geologischen Landesamtes Mecklenburg-Vorpommern war Granitzki an der Planung der A 20 beteiligt und nahm an Beratungen mit der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH) teil. "Ich erinnere mich genau, dass ich damals als Geologe gefordert habe, die freigelegten Findlinge zusammenzufahren und als deutlich sichtbare Steinhaufen an den Abfahrten oder an Parkplätzen und Raststätten abzulegen", erklärt Granitzki. Die großen Brocken sollten als regionale Natursehenswürdigkeiten den Autofahrern zeigen, dass sie durch eine von der Eiszeit geprägte Landschaft fahren. „Von Zwischenlagerstellen war damals nie die Rede gewesen“, widerspricht Granitzki entsprechenden Äußerungen aus den Behörden.

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