Munitionsfund

Granate in Neustrelitz auf dem Sperrmüll entsorgt

Das war gemeingefährlich! Im Sperrmüll wurde am Sonntag in Neustrelitz eine Granate entdeckt. Jetzt sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können.
Tobias Lemke Tobias Lemke
Diese Granate wurde in Neustrelitz einfach auf dem Sperrmüll entsorgt.
Diese Granate wurde in Neustrelitz einfach auf dem Sperrmüll entsorgt. Polizeiinspektion Neubrandenburg
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Neustrelitz.

Eine Granate wurde in Neustrelitz an einem Sperrmüllhaufen abgelegt. Am Sonntag informierten Finder gegen 16.10 Uhr die Polizei in Neustrelitz über einen vermeintlichen Fund von Munition. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz bei dem besagten Spermüllplatz in der Heinrich-Mann-Straße eintrafen, bestätigte sich der Sachverhalt. Der Munitionsbergungsdienst wurde gerufen, da nur dieser den sicheren Transport der Granate gewährleisten kann. Während dieser Zeit wurde der Fundort durch die Polizeibeamten gesichert.

Gegen 19 Uhr war der Munitionsbergungsdienst vor Ort und hat die Werfergranate geborgen. Der Sprengkörper hatte einen Maximaldurchmesser von circa 10 Zentimetern und eine Länge von etwa 30 Zentimetern.

Es wurde eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz erstattet. Die ersten Ermittlungen wurden bereits an Sonntag geführt. Bisher gibt es jedoch keine Hinweise auf den Tatverdächtigen, der die Granate einfach auf dem Sperrmüllplatz abgelegt hat. Wer Hinweise zur Tat geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Neustrelitz unter 03981 258224.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang: Granaten, Kampfmittel oder Munition sind nicht auf Sperrmüllplätzen oder im Hausmüll zu entsorgen! Es besteht ein hohes Verletzungsrisiko. Im Bedarfsfall kann die Polizei informiert werden, die dann Kontakt zum Munitionsbergungsdienst aufnimmt.

Kommentare (5)

Warum immer gleich eine Straftat vermutet wird ? Das Ding ist von einem absoluten Laien vielleicht garnicht als Granate erkannt worden(wenn es denn das Ding auf dem Foto ist), noch dazu hat derjenige ungeheures Schwein gehabt, das die Werfergranate nicht vorher schon explodiert ist. Nicht jeder Mensch kann und muss Altmunition als solche erkennen. Es sollte erst einmal ermittelt werden ,wer das Ding dort entsorgt hatund unter welchen Umständen. Anzeigen wegen Verstoß gegen das kriegswaffenkontrollgesetz kann man dann immer noch. Aber nee, immer gleich Theater machen .

Die lag bestimmt im Blumentopf

Ich habe mal gelesen, da hatte ein Mann, eine Bombe im Garten, als Bank benutzt, und hat es nicht gewusst

Die gute Hausfrau wollte die Granate einfach nur loswerden, mehr nicht. In die Mülltonne passte sie nicht rein. Das Schadstoffmobil hatte die Annahme verweigert. Der Schrotthändler war zu weit weg, also ab in den Sperrmüll. Die nächste Frage, war die überhaupt noch scharf? Im dem Zustand kann die nicht mehr explodieren, weil doch der Druckkörper durchgerostet ist.

Das weis man nicht