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Großbaustelle sorgt für Chaos

Für die nächsten sechs Wochen werden die Ampeln an der Strelitzer Chaussee/Ecke Kirschenallee nicht benötigt. Bauarbeiter Bernhard Preuß hat sie am Montagvormittag abgeschaltet und mit Planen versehen.
Für die nächsten sechs Wochen werden die Ampeln an der Strelitzer Chaussee/Ecke Kirschenallee nicht benötigt. Bauarbeiter Bernhard Preuß hat sie am Montagvormittag abgeschaltet und mit Planen versehen.
Caroline Kern

Schilder weisen auf die neue Baustelle in Neustrelitz hin. Auch der Nordkurier berichtete darüber. Dennoch fuhren viele Autofahrer in die gesperrte Straße.

In der Neustrelitzer Chaussee gab es am Montagmorgen einiges Verkehrschaos: Seit heute erneuern Bauarbeiter die Schmutzwasserhauptleitung zwischen der Heinrich-Heine-Straße und der Kirschenallee. Die Baumaßnahmen dauern aller Voraussicht nach bis zum 10. Juli, so Stadtsprecherin Petra Ludewig.

Die Arbeiten sind notwendig, weil es in diesem Abschnitt im vergangenen Jahr eine größere Havarie gegeben hat. Damit das nicht noch einmal passiert, werden die Leitungen nun erneuert. Und das sei gar nicht so einfach, denn der Kanal liege etwa fünf Meter tief im Boden. Zudem seien die Platzverhältnisse so eng, dass die Arbeiten nur bei Vollsperrung der Straße in Richtung Innenstadt möglich sind.

Eben diese Sperrung verursachte jetzt einige Verwirrung. "Trotz der aufgestellten Schilder sind immer wieder Autofahrer in die Strelitzer Chaussee gefahren und mussten dann kurz vor der Baustelle wenden, weil es nicht weiter ging", erzählt Bauarbeiter Bernhard Preuß, der am Morgen für das Ausschalten der Ampeln verantwortlich war.