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Grünes Licht für Neubau der Badeanstalt

Auf dem Fundament der ehemaligen Badeanstalt in Feldberg soll eine neue gebaut werden (Archivbild).
Auf dem Fundament der ehemaligen Badeanstalt in Feldberg soll eine neue gebaut werden (Archivbild).
Susanne Böhm/Archiv

Die Gemeindevertretung der Feldberger Seenlandschaft stimmte einem Beschlussvorschlag der Verwaltung zu. Das Bauprojekt soll fast eine halbe Million Euro kosten.

Das seit Langem größte Bauvorhaben der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft wird öffentlich ausgeschrieben. Die Gemeindevertretung stimmte auf ihrer jüngsten Sitzung dem entsprechenden Vergabeverfahren für den Neubau einer Badeanstalt auf dem Amtswerder zu. Bereits seit dem März diesen Jahres liegt die Baugenehmigung für den Neubau vor.

Vorhaben wird vom Land gefördert

Der Haushaltsplan der Gemeinde für das laufende Jahr ist allerdings erst im September durch den Landkreis genehmigt worden. Bis dahin war die Gemeinde nur eingeschränkt handlungsfähig und durfte keine Investitionen anpacken. So sehen es die Gesetze in Mecklenburg-Vorpommern vor. Der geschätzte Auftragswert für das Bauprojekt beläuft sich nach Angaben aus dem Feldberger Rathaus auf rund 455 000 Euro.

Die Gemeinde trägt allerdings aller Voraussicht nach nur einen geringen Teil der Kosten. Das Vorhaben wird durch das Land gefördert. Der Bewilligungsbescheid ist befristet. Bis zum 31. März 2020 muss die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Von den bislang prognostizierten Kosten von 556 000 Euro werden 383 000 Euro durch das Land gefördert. 60 000 Euro soll die Gemeinde übernehmen, zudem sind Mittel vom Landkreis in Aussicht gestellt worden. Der Neubau einer Badeanstalt ist in Feldberg über viele Jahre diskutiert worden. Zunächst ging es um ein Betreiber-Modell, am Ende favorisierte die Gemeinde ein abgespecktes Konzept in eigener Trägerschaft, das den Sportverein einbezieht.