Denkmalschutz
Gutspark und Jahn-Kapelle in Klein Vielen werden Studienobjekte

Die Kapelle wird unter Federführung des Fördervereins und mit Unterstützung der Gemeinde seit 2017 schrittweise saniert.
Die Kapelle wird unter Federführung des Fördervereins und mit Unterstützung der Gemeinde seit 2017 schrittweise saniert.
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Die Jahn-Kapelle und der Gutspark in Klein Vielen werden im September für Studenten von Interesse sein. Sie wollen Ideen für einer denkmalgerechten Nutzung sammeln.

Der Gutspark und die Jahn-Kapelle in Klein Vielen werden zu Studienobjekten. In Klein Vielen wird vom 2. bis zum 6. September der diesjährige Workshop des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) für Studierende der Kunstgeschichte und Architektur stattfinden. Das teilte Uta Matecki vom Förderverein Jahn-Kapelle Klein Vielen mit.

Gutspark und Kapelle würden für Denkmalschutz-Studienzwecke ein großes Potenzial bergen, laute das Ergebnis von Vertretern des DNK. So hatte kürzlich unter anderem Ministerialrat Dr. Uwe Koch, Leiter der Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, Klein Vielen einen Besuch abgestattet.

Jedes Jahr in einem anderen Bundesland

Vor Ort wurden sie von Uta Matecki, die auch im Bauausschuss der Gemeinde mitwirkt, und Prof. Dr. Caroline Rolka, Ansprechpartnerin für die Gartendenkmalpflege im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern und Dozentin im Studiengang Landschaftsarchitektur an der Hochschule Neubrandenburg, empfangen. Die Prüfung durch den DNK habe ergeben, dass Gutspark und Kapelle gut für den Workshop geeignet seien.

Das DNK bietet jährlich diesen Workshop an, um die Studenten mit Aufgaben und Methoden von Denkmalschutz und Denkmalpflege vertraut zu machen. Die Aktion findet jedes Jahr in einem anderen Bundesland statt. An einem prominenten Fallbeispiel sollen die Studierenden konkrete Lösungsansätze für eine denkmalgerechte Nutzung erarbeiten. Sie werden sich mit den Themen Kunstgeschichte, Architektur, Gartendenkmalpflege, sozialgeschichtlicher Bedeutung und auch mit Nutzungsideen rund um den Gutspark und die Kapelle beschäftigen. Die Ergebnisse sollen am 7. September in einer öffentlichen Veranstaltung an der Hochschule Neubrandenburg präsentiert werden.