Unfallflucht

Hecke in Mirow mit Auto abrasiert und dann weitergefahren

In Mirow hat ein Fahrer offenbar die Kurve nicht gekriegt. Dass da jemand auf Abwegen war, ist am Straßenrand deutlich zu erkennen. Und nicht nur das.
Die Reifenspur in Richtung der kaputten Hecke ist im Schnee deutlich zu erkennen.
Die Reifenspur in Richtung der kaputten Hecke ist im Schnee deutlich zu erkennen. Marian Lopuszanski
Mirow

Sekundenschlaf, unangepasste Geschwindigkeit oder vielleicht sogar Trunkenheit am Steuer kommen infrage. Was genau die Ursache war, weiß nur der Unfallverursacher selbst. Fakt ist, ein Autofahrer hat Anfang dieser Woche in Mirow vor dem Unteren Schloss die Kurve nicht gekriegt. Er verlor offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr rechts über den Bordstein und rasierte die Hecke am Fahrbahnrand ab. Anschließend machte er sich vom Acker. Das sei bereits der zweite Vorfall dieser Art binnen kurzer Zeit, sagt Marian Lopuszanski von der Mirower Bürgerinitiative Umgehungsstraße. Für ihn ist das ein Indiz dafür, dass vor allem nachts der Verkehr nicht ordnungsgemäß durch die Kleinstadt rolle. Für Pkw gilt Tempo 50, für Laster sogar nur 30 Stundenkilometer. Gerade letztere stellten für die Anwohner eine große Belastung dar, wenn nachts nicht die vorgeschriebene Geschwindigkeit eingehalten werde.

Anzeige wegen Unfallflucht

Von der Polizei sei zum aktuellen Fall eine Anzeige wegen Unfallflucht aufgenommen worden, erklärt Susann Ossenschmidt von der Polizeiinspektion in Neubrandenburg. Sie bestätigt, dass es sich nach der Spurenlage um einen Pkw gehandelt haben muss, welcher in der Kurve von der Fahrbahn abkam. Die Unfallfahrt muss in der Zeit vom 6. Dezember auf den 7. Dezember passiert sein. Vor Ort wurden von der Polizei noch abgebrochene Autoteile sichergestellt, die dabei helfen können, den Fahrzeughalter zu ermitteln. Auch wenn hier keine Dritten beteiligt waren, so gibt es Sachschäden an der Hecke, die mit rund 500 Euro anzugeben sind. Der Unfallverursacher hätte sich melden müssen. Unfallflucht stelle eine Straftat dar, so Ossenschmidt. Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981 2580 zu melden oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

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