Verzweifelte Mutter
Hilfe bei der Suche nach entführtem Kind auf Zypern

Katharina Hamman ist nach Zypern gereist, um ihre Tochter zu finden.
Katharina Hamman ist nach Zypern gereist, um ihre Tochter zu finden.
Katharina Hammann

Spenden und Hilfen vor Ort ermöglichen es einer Ex-Mirowerin, ihr entführtes Kind zu suchen. Ihre Nachforschungen haben sie nach Zypern geführt.

Katharina Hammann, die auf Zypern ihr entführtes Kind sucht, wird nun länger als geplant auf der Insel bleiben. Spenden und die Hilfsbereitschaft vor Ort ermöglichen der Ex-Mirowerin den weiteren Aufenthalt. „Ich will nicht ohne meine Tochter zurückkehren“, sagt die 32-jährige Studentin. Derzeit setzen sie und ihre Anwältin in Deutschland alles daran, dass die Justiz eine Handy-Ortung des Kindsvaters – eines Syrer, der 2013 nach Deutschland geflohen war und hier Asyl bekam – genehmigt. Dieser hatte die nunmehr zweijährige Santina vor vier Monaten auf eine Urlaubsreise nach Athen mitgenommen und war seitdem nicht mehr in Deutschland aufgetaucht.

Katharina Hammanns Oma in Mirow, Ursula Ulbrich, versucht, so gut es geht, die Suche zu unterstützen. „Es sind schon einige Spenden eingegangen. Meine Friseurin hat gesammelt, sodass ich Katharina Geld schicken konnte, damit sie ihre Suche fortsetzen kann“, sagt die 89-Jährige. Doch vor allem die Hilfsbereitschaft der Menschen auf Zypern gibt der jungen Mutter die Kraft, ihre Nachforschungen fortzusetzen. „Ich habe jetzt ein Appartement zur Verfügung gestellt bekommen. Das spart Geld“, sagt Katharina Hammann. „Ich weiß, dass mein Kind hier ist und ich werde es finden“, sagt sie. Ihre Tochter Santina wird über Interpol gesucht.

Kommentare (6)

Leonis Stiefvater kommt, von der Drogenkultur, von HARTZ 4 Kann man sich nur für 1 Euro Drogen kaufen, aber es gibt ja noch Kindergeld

...lass Hirn regnen! Selten so einen dämlichen Kommentar gelesen. Grammatikalischer Skorbut und völlig sinnfrei. Aber Hauptsache was gesagt...

- zusätzliche Probleme für D + Steuerzahler - Helmut Schmidt ... 2005 2008 ...

Auch auf meinen Hinweis hier eine Funktion zum Melden fragwürdiger Kommentare einzufügen wurde nicht reagiert. Generell sollte sich der Nordkurier fragen, welchen Sinn diese Kommentarfunktion hier noch erfüllt. Gerade zu diversen sensiblen Themen ist es vermehrt so, dass fast ausnahmslos debile, zusammenhanglose, teils verschwörungstheoretische wenn nicht volksverhetzende Thesen aufgestellt werden. Dies grenzt schon an Volksverdummung. Ich hätte nie geglaubt wieviel Dummheit in der Bevölkerung vorhanden ist, sind die Kommentare hier doch ein gewisser Spiegel des Ganzen. Oder ist derartige Propaganda im Sinne des Nordkurier. So findet man jedenfalls keine neuen Abonnenten.

Was wollen sie denn? Die Meinungsfreiheit wieder einschränken oder gar abschaffen ,dass hatten wir doch vor 30 Jahren. Guten Tag Herr Milke- Honecker. Der NK hat doch die Möglichkeit jeden einzelnen Kommentator den Zugang zu sperren. Und wenn das denn passiert,dann ist das eben so. Ihre Kommentare und die ihresgleichen strotzen doch auch nur so von persönlichen Beleidigungen etc.

Früher, war man ein Staatsfeind, wenn man sich negativ geäußert hat.