CHRISTOPHER-STREET-DAY

▶ LGBTQ-Demonstranten ziehen durch Neustrelitz

Die Strecke war beim diesjährigen Christopher Street Day in Neustrelitz so lang, weil es wegen der Corona-Pandemie keine Abschlussparty geben konnte.
Abstand üben – das war am Sonnabend auf dem Bahnhofsvorplatz  vor dem Umzug zum Christopher Street Day angesagt. De
Abstand üben – das war am Sonnabend auf dem Bahnhofsvorplatz vor dem Umzug zum Christopher Street Day angesagt. Der Umzug führte anschließend mehrere Stunden durch Neustrelitz. Marlies Steffen
Neustrelitz ·

Rund 420 vorwiegend junge Leute haben am Sonnabend in Neustrelitz im Rahmen des Christopher Street Day für Toleranz und Gleichberechtigung demonstriert. Das bunte Völkchen war unter anderen aus Stralsund, Berlin, Rostock und Neubrandenburg angereist, mit dabei waren auch viele Neustrelitzer.

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Neun Kilometer langer Umzug

Der von DJs und dem Neustrelitzer Fanfarenzug begleitete Umzug führte mehrere Stunden lang vom Bahnhof durch die Innenstadt bis hin nach Kiefernheide. Insgesamt war eine Neun-Kilometer-Strecke als Route vorgesehen. Schirmherren der Veranstaltung waren die Bürgermeister der Städte Neubrandenburg und Neustrelitz, Silvio Witt und Andreas Grund, die auch am Sonnabend beide vor Ort waren.

„Wir wollen sichern, dass die Corona-Abstandsregeln eingehalten werden können, deshalb feiern wir keine Abschlussparty und haben uns für den langen Weg zu Fuß entschieden”, sagte Christian Arnold Krüger vom Verein queer. Mit dem Umzug ist am Sonnabend auch die CSD-Woche in Neubrandenburg und Neustrelitz zu Ende gegangen. „Wir haben viele gute Veranstaltungen erlebt, die Resonanz war wunderbar, es gab keine Störungen”, sagte Christian Arnold Krüger.

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