Fleißige Gärtner
Im Schlossgarten, da blüht uns ja was!

Ein Osterspaziergang durch den Neustrelitzer Schlossgarten lohnt, auch wenn das Wetter nicht so schön werden soll. Viele Flächen sind bereits bepflanzt.
Ein Osterspaziergang durch den Neustrelitzer Schlossgarten lohnt, auch wenn das Wetter nicht so schön werden soll. Viele Flächen sind bereits bepflanzt.
Marlies Steffen

Zwischen Theater und Orangerie ist schon allerhand Frühlingstypisches zu sehen. Der Garten hat aber auch Sorgenkinder.

Im Neustrelitzer Schlossgarten blühen schon Primeln, Stiefmütterchen und mehr. Die gärtnerische Arbeit bei den Stauden, Sträuchern, Gehölzen und Hecken auf den neuen Anlagen, auf dem Weinberg und den Terrassen hat begonnen. Der Regiehof und mehrere Firmen sind eingesetzt, heißt es in einer Mitteilung aus dem Neustrelitzer Rathaus.

In den vergangenen Jahren waren die frisch gesetzten Pflanzen zum Teil durch Wild gleich wieder abgefressen worden. Damals waren Vergrämungsmittel eingesetzt worden, die verhindern sollten, dass sich die Tiere über das Gepflanzte hermachen. Die wurden auch in diesem Jahr eingesetzt, hieß es.

Die Bäume im Schlossgarten werden ebenfalls durch die Stadt gepflegt. Eine Ausnahme macht nur der Orangeriegarten, der sich in Verantwortung des Landes befindet. Dort steht das größte Sorgenkind, eine riesige Blutbuche, die vom Riesenporling befallen ist – ein Pilz, der die Standsicherheit eines Baumes gefährdet. Hier hieß es unlängst seitens des Landes, dass der Baum so lange wie möglich erhalten werden soll.

Weitere Sorgenkinder in dem von der Stadt gepflegten Bereich des Schlossgartens sind Rotbuchen und auch Hainbuchen in den Bosketten, kleinen Bereichen des Schlossgartens mit Baumbestand. Die Sorgenbäume sind wipfeldürr. Im westlichen Teil sterbe eine Hainbuche ab, verdeutlichte Rathaussprecherin Petra Ludewig. Einige Kronen wurden deshalb bereits reduziert.Augenmerk bei der Beobachtung werde auch auf die Altbäume in der Tempelallee gelegt, so Ludewig.