FESTIVAL

Immergut-Macher sind bereit für den großen Wurf

Jetzt steht fest, welche Künstler im Mai bei dem Festival in Neustrelitz auftreten. Alte Bekannte sind dabei, aber auch neue Gesichter.
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Im Mai steigt in Neustrelitz wieder das Immergut-Festival (Archivbild). Noch gibt es Tickets.
Im Mai steigt in Neustrelitz wieder das Immergut-Festival (Archivbild). Noch gibt es Tickets. Matthias Schütt/Archiv
Neustrelitz.

Die Künstler für das Immergut-Festival, das am 25. und 26. Mai in Neustrelitz stattfindet, stehen fest. Das Line-Up ist komplett. „Wir sitzen fest im Sattel, die Start-Elf ist bereit, sich die Hände zu schütteln und ein Spiel hinzulegen, das Kommentatorstimmen zum Überschlagen bringt“, teilt der Verein Immergutrocken mit.

„Philipp Köster und Jens Kirschneck werden bei der Elf-Freunde-Lesung mit WM-Gespräch auf dem Birkenhain ein paar hübsche Fußballmetaphern zum Besten geben und auch Hilfestellung geben, wenn es darum geht, beim Klugscheißen über Bundesliga, Champions-League und WM keine allzu krumme Figur zu machen“, heißt es in einer Mittelung des Vereins. Und jetzt zu den weiteren Acts: Glänzende Haltungsnoten kassiere Minimal-House- und Pop-Musikerin ADA aus Köln schon seit dem Jahr 2004 in den Clubs, die die Welt bedeuten. Ihr rhythmisches Know-How werde sie am Samstagabend vorführen und so dem Publikum zu einem freiwilligen Fitnesstraining verhelfen, heißt es.

Immergut-Comeback fürs Finale

In der literarischen Pole-Position sitze Anja Rützel, die sich in ihren Kolumnen gekonnt an Dschungelcamp und Bachelor abarbeitet und auch in Sachen Prosa ihre Kolleginnen sanft an die Bande drücke. „Das Immergut freut sich auf freche Wortakrobatik“, vermeldet der Verein. Es gebe einen Unterschied zwischen Polarisieren und Drangsalieren. Max Gruber alias Drangsal beherrscht den Spagat dazwischen im Schlaf.

„Wenn es dann des Nachts etwas elektronischer wird, fordert Makeness dazu auf, die Tanzschläppchen aus dem Turnbeutel zu ziehen und die hoffentlich sonnenverbrannten Glieder durch die Nachtluft zu schleudern. Doch auch rotzige Katalaninnen fordern vollen Körpereinsatz“, heißt es weiter vom Immergut-Verein.

„Nachdem Mourn aus Barcelona mit ihrem ruckelndem 90er Jahre Punk einmal durch das Immergut-Zelt gefegt sind, müssen wahrscheinlich die Leibchen gewechselt werden.“ Fürs Finale Grande kündigen die Immergut-Organisatoren ein waschechtes Immergut-Comeback an. Der Sänger und Songschreiber Roosevelt aus Viersen bei Köln sei 2013 als Newcomer in Neustrelitz aufgetreten. Umso größer sei die Freude und Neugierde, den alten Bekannten mit neuen Songs und Bandmitgliedern wieder begrüßen zu dürfen. „Das 19. Immergut ist somit in den Startlöchern für einen ganz großen Wurf.“

Lesen Sie mehr im Immergut-Blog des Nordkurier.

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