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In letzter Minute findet sich Kandidatin

Dieter Franke (rechts) verfolgt aufmerksam die Ausführungen zum Herrenhaus auf dem Neustrelitzer Schlossberg.
Dieter Franke (rechts) verfolgt aufmerksam die Ausführungen zum Herrenhaus auf dem Neustrelitzer Schlossberg.
Ulrich Krieger

Bei der Volkssolidarität wird am Mittwoch ein neuer Vorstand gewählt. Beinahe hätte es aus dem Strelitzer Land keinen Bewerber gegeben.

Es hätte nicht viel gefehlt, dass die Mitglieder der Volkssolidarität aus dem Strelitzer Land künftig ohne lokalen Fürsprecher geblieben wären. Der Regionalverband Neubrandenburg/Neustrelitz wählt am Mittwoch (3. Dezember) einen neuen Vorstand. „Aber es hat sich vor Ort lange Zeit keiner gefunden, der bereit war, die ehrenamtliche Arbeit zu leisten“, sagt Dieter Franke. Der Neustrelitzer hat seit 2005 im Vorstand mitgewirkt. Mittlerweile 74 Jahre alt, steht er für eine erneute Legislatur nun nicht mehr zur Verfügung. Auch seine Frau Rosemarie scheidet aus, die bisherige Vereinsvorsitzende Renate Grau-Sobiech ebenfalls. Praktisch in letzter Minute sei es gelungen, Erika Brühning als Kandidatin zu gewinnen. „Wir sind sehr froh darüber“, sagt Dieter Franke.

Die Volkssolidarität zählt in Neubrandenburg/Neustrelitz noch rund 2500 Mit­glieder. Die Verjüngung der Organisation ist nicht einfach. Die Demografie hat ihre Spuren hinterlassen. Vor acht Jahren waren es noch mehr als 4000 Mitglieder.