Tourismus

In Neustrelitz hat die Kunst Vorfahrt

Ein dreidimensionales Bild auf dem Pflaster der Fußgängerzone wird ab kommender Woche wieder Passanten erfreuen. Die Malerin lässt sich gern bei der Arbeit zusehen.
Susanne Böhm Susanne Böhm
In Neustrelitz startet wieder das Straßenkunstprojekt (Symbolfoto).
In Neustrelitz startet wieder das Straßenkunstprojekt (Symbolfoto). Robert Kneschke
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Neustrelitz.

In der kommenden Woche entsteht in der Fußgängerzone Strelitzer Straße in Neustrelitz ein neues Pflasterbild. Marion Ruthardt aus Duisburg wird ein dreidimensionales Motiv auf die Aktionsfläche malen, das mit der Baugeschichte der Stadt verbunden ist. Wie in den Vorjahren haben Passanten die Möglichkeit, selbst Teil des Bildes zu werden. So können ganz besondere Erinnerungsfotos entstehen, teilte Stadtsprecherin Petra Ludewig mit.

Marion Ruthardt arbeitet in der Zeit vom 30. April bis zum 5. Mai an ihrem Bild. Passanten können ihr bei der Arbeit zuschauen und das Entstehen der Straßenmalerei live beobachten. Die Künstlerin freut sich über Zaungäste, die beim Zusehen gerne auch ihre Fragen und Meinungen loswerden können.

Autofahrer müssen Einschränkungen in Kauf nehmen

Wegen des künstlerischen Projekts ist der Fahrzeugverkehr in der Strelitzer Straße eingeschränkt. Die Einfahrt für Berechtigte ist aus der Elisabethstraße und aus dem Katersteig möglich. Es besteht keine Wendemöglichkeit für Lkw. Fußgänger können die Strelitzer Straße ungehindert passieren.

In Neustrelitz ist es seit einigen Jahren bereits eine lieb gewonnene Tradition, dass zum Start in die Tourismussaison ein Bild auf die Strelitzer Straße gemalt wird. In den vergangenen Jahren hatte Frederike Wouters aus Kevelaer in Nordrhein-Westfalen die Fußgängerzone verschönert.

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