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International besetzter Kurs für Geistliche führt an Orte guten Lebens

Eine internationale Gruppe Geistlicher besuchte den Pfarrhof Grünow und Pastorin Friederike Pohle (rechts).  FOTO: marlies steffen

VonMarlies SteffenDas „Außenministerium“ war in Grünow. Und es hat Menschen unterschiedlicher Hautfarbe auf den Pfarrhof des Dorfes geführt.Grünow.Das ...

VonMarlies Steffen

Das „Außenministerium“ war in Grünow. Und es hat Menschen unterschiedlicher Hautfarbe auf den Pfarrhof des Dorfes geführt.

Grünow.Das hat es so bestimmt noch nicht gegeben: Menschen aus Afrika, Lateinamerika, aus Indien und aus Europa machen sich gemeinsam auf den Pilgerweg in Mecklenburg-Strelitz. Wenn es auch mehr ein „Schnupperkurs“ war, als spannend empfanden die Teilnehmer die Begegnung mit der Mecklenburg-Strelitzer Landschaft zwischen Wanzka und Carpin dann doch. Die Geistlichen aus Brasilien, Kenia, Papua-Neuguinea, Russland, Indien, Kenia und Deutschland trafen sich indessen nicht zufällig an diesem Ort.
Das Zentrum für Mission und Ökumene – eine in Hamburg ansässige Einrichtung der Nordkirche – hat die Reise ausgerichtet. Insgesamt ist die Gruppe drei Wochen in Norddeutschland unterwegs. „Orte guten Lebens ist das Kennenlernen von Land und Leuten überschrieben. Dabei geht es auch um Themen wie Energie-Effizenz und Klimawandel, erläutert Axel Siegemund von dem Hamburger Zentrum. In Mecklenburg-Strelitz besuchten die Gäste auch den Pfarrhof in Grünow, wo Pastorin Friederike Pohle über die Freuden und Nöte der Seelsorgearbeit im ländlichen Raum berichtete. Zudem galt dem Jugendwaldheim Steinmnühle eine Visite. Dort warteten Pröstin Christiane Körner und Mitarbeiter des Nationalparkamtes auf die Gäste.
In Sachen erneuerbare Energien war die Gruppe zuvor unter anderem auch im zuständigen Schweriner Energieministerium zu Gast. Dort hatte man leider versäumt auf das in Neustrelitz befindliche Landeszentrum für rneuerbare Energien (Leea) mit seinem Informations- und Ausstellungsangebot hinzuweisen. Die Empfehlung der Strelitzer Zeitung, Leea einen Besuch abzustatten, wenn durch das Zentrum für Mission und Ökumene wieder Gäste durch den Norden geführt werden, nahm Axel Siegmund gern auf.
Das Zentrum für Mission ud Ökumene ist entwicklungspolitisch tätig. „Wir sind sozusagen das Außenministerium“, so Axel Siegemund etwas augenzwinkernd.
www.nordkirche-weltweit.de

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m.steffen@nordkurier.de