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Ist ein 30-Jähriger für den Laubenbrand verantwortlich?

Die Laube aus Holz in der Gartenanlage Woldegker Chaussee II brannte vollständig nieder. Es war bereits der zweite Brand in der Anlage innerhalb von kurzer Zeit.
Die Laube aus Holz in der Gartenanlage Woldegker Chaussee II brannte vollständig nieder. Es war bereits der zweite Brand in der Anlage innerhalb von kurzer Zeit.
Marlies Steffen

Was da kürzlich in einer Kleingartenanlage in Neustrelitz passiert ist, könnte jetzt doch bald aufgeklärt werden. Zumindest spricht die Polizei von einem Anfangsverdacht. Sie stellt außerdem die Brände der jüngsten Vergangenheit in Neustrelitz auch auf den Prüfstand.

Nach dem Brand einer Laube in einer Gartenanlage in Neustrelitz hat die Polizei einen Anfangsverdacht. Das Feuer könnte durch einen 30-jährigen Neustrelitzer gelegt worden sein. Zudem gehen die Beamten der Krimialkommissariatsaußenstelle Neustrelitz davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Containerbränden am 23. und 24. Mai, den Bränden der Gartenlauben vom 31. Mai und 20. Juni sowie dem einer Heckenpflanze am 9. Juni gibt. In allen Fällen wird von Brandstiftung ausgegangen, bestätigte Pressesprecherin Diana Mehlberg aus der Polizeiinspektion Neubrandenburg dem Nordkurier auf Nachfrage. Auch für diese Feuer könnte der ermittelte Tatverdächtige verantwortlich sein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren. Es wird wegen Sachbeschädigung durch Feuer und Vorsätzlicher Brandstiftung ermittelt.

In der Kleingartenanlage Woldegker Chaussee II in Neustrelitz hatte in der Nacht zum Montag erneut eine Gartenlaube gebrannt. Die Feuerwehr konnte das Gebäude nicht mehr retten. Es brannte komplett nieder.  Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10 000 Euro. Der Brand war in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Grundstück ausgebrochen, auf dem Ende Mai ein Holzstapel gebrannt hatte. Auch dabei war eine Gartenlaube beschädigt worden.