Schweinepest

Jäger der Seenplatte sollen weiterhin auf Schweinepest achten

Der Sperrbezirk im Norden von MV wurde aufgehoben. Dennoch gilt es, wegen der Afrikanischen Schweinepest in der Region vorsichtig zu sein.
Klatsche für die Verwaltung und das Stadtoberhaupt in Neustrelitz. Die Greifswalder Verwaltungsrichter haben ein Veto des Bürgermeisters zu einem Beschluss der Stadtvertretung aufgehoben. Es geht um die Bewirtschaftung der Badestege in Klein Trebbow und Fürstensee.
Jäger sollen weiter auf Fallwild in den Wäldern achten, mahnt die Kreisverwaltung der Seenplatte an (Symbolbild). Lino Mirgeler
Seenplatte

Zwar gilt der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) an der nördlichen Grenze zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als erloschen, dennoch hat der Kreis Achtsamkeit angemahnt. Die Jäger seien weiterhin dazu aufgerufen, die Augen in den Revieren offen zu halten und Fallwild zu suchen. Außerdem müsse auch weiterhin von jedem erlegten Schwein eine Blutprobe entnommen und zur Untersuchung auf ASP eingesandt werden, hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt.

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Tierseuche gilt noch nicht als überstanden

Die Tierseuche gilt im Nordosten längst noch nicht als überstanden. So gebe es aktuell nach wie vor ein ASP-Geschehen im benachbarten Landkreis Ludwiglust-Parchim sowie auch in Brandenburg. Darum werden ebenso alle Schweinehalter dazu aufgerufen, wie bisher Vorsicht walten zu lassen. Auch Kleinsthalter müssen auf eine Absicherung ihrer Haltungen achten. Die Schweine dürfen auf keinen Fall Kontakt zu Wildschweinen haben, auch nicht indirekt, etwa über den Kontakt mit einem Jagdhund. Freilandhaltungen sind durch Zäune mit Unterwühlschutz zu trennen, Futter und Einstreu geschützt vor Wildtieren zu lagern.

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