DORFENTWICKLUNG

Jetzt geht es auch in Feldbergs Dörfern voran

Die Turnhalle in Triepkendorf, die Schmiede in Lichtenberg, eine Mauer in Fürstenhagen und der Parkplatz in Carwitz stehen 2020 auf der Aufgabenliste.
2020 soll es Geld dafür geben, dass die Mauer in Fürstenhagen saniert werden kann.
2020 soll es Geld dafür geben, dass die Mauer in Fürstenhagen saniert werden kann. Gemeinde Feldberger Seenlandschaft
Feldberg.

Im Jahr 2020 will sich die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft „wieder mehr auf die Dörfer konzentrieren“. Das sagte Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt (SPD) am Sonntag in ihrer Neujahrsrede beim Jahresempfang in Feldberg.

Die Turnhalle in Triepkendorf stehe ganz oben auf der Aufgabenliste. Die Sportstätte ist verwahrlost, sanitäre Anlagen gibt es nicht. Hier müsse eine Lösung gefunden werden. „Wegducken geht nicht. Asche aufs Haupt. Ich weiß nicht, wie es so kommen konnte, aber nun ist es passiert.“ In Lichtenberg solle die Schmiede und in Fürstenhagen eine Feldsteinmauer saniert werden. In Carwitz steht die Vergrößerung eines Parkplatzes an. Weil die Feuerlöschteiche in den Dörfern in den extrem heißen Sommern der vergangenen Jahre nicht mehr genügend Wasser hatten, sollen die Löschwasservorräte unter die Erde verlagert und in Zisternen gespeichert werden. „Wir werden kontinuierlich umrüsten.“ Zunächst seien Weitendorf, Triepkendorf und Waldsee dran. Ihr sei es eine Freude zu sehen, wie hübsch die Dörfer in der Seenlandschaft sind. „Die Häuslebauer haben ihre Häuser, Vorgärten und auch die Straßen davor liebevoll gepflegt.“

Treppe an der Schule soll saniert werden

Für Feldberg steht die Planung eines Radwegs in der Strelitzer Straße auf der Agenda. Eine Treppe an der Schule soll saniert werden. Im Alten Landweg wird ein Gehweg samt Straßenbeleuchtung gebaut. Außerdem sollen die Grundstücke im neuen Eigenheimgebiet Rosenberge West vermarktet werden, welches Constance von Buchwaldt „sehr attraktiv“ findet.

Nicht in Vergessenheit geraten sind drei Kneipp-Anlagen, die für den Kurpark geplant sind und schon im vergangenen Jahr gebaut werden sollten. „Wir haben kein Angebot von Unternehmen bekommen. Die Unternehmen sind gut ausgelastet und haben Schwierigkeiten, Personal zu finden. Wir versuchen es in diesem Jahr erneut.“ Auch wenn es immer „Luft nach oben“ gebe, habe sich die Gemeinde in den vergangenen Jahren gut entwickelt. „Die Feldberger Seenlandschaft ist schön, das ist den Einwohnern, den Gewerbetreibenden, den Vereinen, den ehrenamtlich Engagierten und den Kommunalpolitikern zu verdanken. Der Esprit und der Geist kommen von den Menschen, die in der Feldberger Seenlandschaft beheimatet sind. Das ist nicht mit Geld aufzuwiegen.“

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