BÜRGERINITIATIVE

Kampf gegen Projekt beendet

Keine Klage gegen Wiedervernässung am Zotzensee.

Der Kampf gegen das EU Life-Projekt „Moore und Große Rohrdommel an der Oberen Havel“ ist vorbei und die Arbeit der Bürgerinitiative beendet. Für die Einwohner, die ihren Protest gegen das strittige Projekt zum Ausdruck brachten, ist die Schlacht mit dem vorliegenden Planfeststellungsbeschluss geschlagen. Für die Große Rohrdommel wird an der oberen Havel ein optimales Domizil entstehen. Die Wiedervernässung in der Zotzenseeniederung kann beginnen. „Jetzt noch Phrasen zu dreschen, bringt nichts“, meint Annegret Schmidt von der Bürgerinitiative gegen das EU Life-Projekt „Moore und Große Rohrdommel an der oberen Havel“.

Jeder Einwohner aber, der noch ein Problem habe, was das Wiedervernässungsprojekt angehe, könne sich an die Mitglieder mit der Bitte um Hilfe wenden. Eine Klage komme allein aus finanziellen Gründen für die Initiative nicht in Frage. Lediglich durch private Initiativen könne eine Klage jetzt noch angeschoben werden. Aber auch daran mag die Frau, die am Umspannwerk in Krienke wohnt, nicht mehr glauben.‹‹ Eigentum verteidigtZuletzt hatte ein offener Brief des NABU-Kreisverbandes in den Reihen der Initiative für Unruhe gesorgt. Der Naturschutzbund hatte der Bürgerinitiative vorgeworfen, dass die vorgebrachten Fakten und Argumente gegen das Projekt „absolut haltlos und unakzeptabel“ sind. „

Wir meinen, dass durch das Nationalparkamt eine solide Vorbereitung der EU-Life-Maßnahme verwirklicht worden ist“, heißt es in dem Brief der Naturschützer. Die Vorwürfe weist die Bürgerinitiative von sich. „Der Kreisverband des Naturschutzbundes kann nicht behaupten, dass wir gegen die Natur sind. Wir haben lediglich unser Eigentum verteidigt.“

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