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Staatsschutz ermittelt

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Kanuten fallen wegen lauter rechtsextremer Musik auf

Die Polizei musste zu einem Campingplatz bei Mirow (Symbolbild).

Wegen rechter Musik auf einen Campingplatz bei Mirow war die Polizei gerufen worden. Die Beamten haben später eine Gruppe Kanufahrer gestellt.

Eine Gruppe von Paddlern hat am Sonnabend die Polizei auf den Plan gerufen, weil sie einen Campingplatz bei Mirow mit lauter, offenbar rechtsextremer Musik beschallte. Ein Zeuge hatte die Einsatzleitstelle kurz vor 17 Uhr informiert, dass eine Gruppe von etwa 20 Personen mutmaßlich verbotene Musik hörte. Beim Eintreffen der Beamten hatte die Gruppe nach Zeugenaussagen den Platz mit ihren Kanus wieder verlassen. Die Verdächtigen konnten durch Polizeikräfte auf dem Wasser gestellt werden. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurde eine Musikbox zur weiteren Beweissicherung sichergestellt. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.