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Kein Angebot vom Schloss-Interessenten Novasol

Der Chef des Ferien-Riesen Novasol hatte im November ein Konzept für das Untere Schloss in Mirow vorgelegt. Der Aufforderung zur Abgabe einer Kaufofferte kam er bisher nicht nach.
Tobias Lemke Tobias Lemke
Das Untere Schloss in Mirow steht schon seit vielen Jahren zum Verkauf.  
Das Untere Schloss in Mirow steht schon seit vielen Jahren zum Verkauf. Tobias Lemke/Archiv
Mirow.

Außer Spesen nichts gewesen – mal wieder. Bernd Muckenschnabel vom Ferienhaus-Anbieter Novasol hat bisher kein Kaufangebot bei der Stadt Mirow für das Untere Schloss abgegeben. Dazu war der Geschäftsmann im Anschluss an seine Konzeptvorstellung im November vorigen Jahres eigentlich von der Stadt aufgefordert worden. „Uns liegt nichts vor“, sagt auf Nordkurier-Nachfrage Mirows amtierender Bürgermeister Henry Tesch (CDU). Dass offenbar auch der aktuellste Kaufinteressent einen Rückzieher gemacht hat, bedauert er nicht wirklich. Denn es wären am Ende, wie bei so vielen zuvor vorgestellten Plänen, wieder „nur“ Ferienwohnungen dabei herausgesprungen.

Neuer Ansatz notwendig?

Seit etlichen Jahren versucht die Stadt, den geschichtsträchtigen Denkmalbau am Eingang zur Schlossinsel an den Mann beziehungsweise an die Frau zu bringen. Seit einigen Jahren ist mit Manfred Achtenhagen vom Gutshaus Ludorf ein Kenner der Branche mit der Vermarktung des Unteren Schlosses beauftragt. Bei der Stange blieb bislang aber keiner der potenziellen Investoren, die er zur Vorstellung eines Konzeptes nach Mirow locken konnte. Tesch wirft daher nun die Frage auf, ob der aktuelle Weg noch als zielführend anzusehen sei oder aber, ob es einen anderen Ansatz brauche. „Wir müssen hinterfragen, ob wir so das bekommen, was Mirow braucht oder ob es einen neuen Anlauf braucht. Da sind wir zurzeit dran“, sagt Tesch.

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