Behörden-Entscheidung
Kein Diskussions-Bedarf zu mehr Massentierhaltung in Blankensee

Der Betrieb will seinen Bestand aufstocken. Foto: Julian Stratenschulte
Der Betrieb will seinen Bestand aufstocken. Foto: Julian Stratenschulte
Julian Stratenschulte

Das Stalu hat den ursprünglich angedachten Termin zur Erörterung der großen Pläne der Junghennenaufzucht Büchlerhausen in Blankensee nun abgesagt.

Weil bei der zuständigen Genehmigungs-Behörde keine relevanten Beschwerden eingegangen sind, wird es zur Erweiterung der Junghennenaufzucht Büchlerhausen in Blankensee keine Diskussionsrunde geben. Ursprünglich hat das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte (Stalu) nach eigenen Angaben dafür einen Termin im März angedacht. Dieser entfalle nun ersatzlos. „Es wurden keine erörterungsfähigen oder erörterungsbedürftigen Einwendungen zum Vorhaben erhoben”, teilte das Stalu mit.

Keine Aussage über Ausgang des Verfahrens

Diese Entscheidung treffe allerdings keine konkrete Aussage über den Ausgang des Verfahrens. Denn darüber werde nach Vorschriften des Bundes-Immissionsschutzgesetzes entschieden.

Schon auf einem von den Grünen organisierten Bürgergespräch im Ort hatte sich die große Mehrheit der Anwesenden für die Vergrößerung des Betriebes ausgesprochen.

Umwelt und Tierwohl wurden bereits geprüft

Die Junghennenaufzucht Büchlerhausen will laut Stalu, ihren Tier-Bestand von 39.000 auf 45.000 Hennen aufstocken. Da mit diesem Schritt eine wichtige Grenze überschritten werde, laufe das Verfahren unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Umfangreiche Überprüfungen der zu erwartenden Umweltauswirkungen sowie des künftigen Tierwohls hätten laut Stalu bereits stattgefunden. In beiden Fällen seien keine alarmierenden Auswirkungen zu erwarten.