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„Keine Kaffeefahrt zu Germania“

Neustrelitz.Müde, aber zufrieden hat der Tross von Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz gestern früh um2 Uhr die Heimat wieder erreicht. Im Gepäck ein ...

Neustrelitz.Müde, aber zufrieden hat der Tross von Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz gestern früh um
2 Uhr die Heimat wieder erreicht. Im Gepäck ein 1:1-Remis beim Tabellendritten FSV Zwickau – erkämpft in Unterzahl. „Die Stimmung im Bus war sensationell. Über Handy haben wir das Dortmund-Spiel gesehen und natürlich waren wir mit dem Punkt aus Zwickau auch zufrieden“, erzählte TSG-Trainer Rastislav Hodul.
Zu Helden des Spiels in Zwickau wurden Keeper Daniel Bittner, der einen Strafstoß hielt, und Rico Morack, der kurz vor Abpfiff den Ausgleich perfekt machte. „Natürlich war es hart, auswärts über 20 Minuten in Unterzahl zu spielen. In den letzten Minuten hatten wir bei einigen Kontern sogar die Chance zum Sieg. Aber, der Punkt geht in Ordnung“, so Hodul. Bereits morgen steigen die TSG-Kicker wieder in den Bus – diesmal in Richtung Halberstadt.
Gegen Germania haben die Residenzstädter eine Rechnung offen, denn im Heimspiel verlor man mit 1:2. „Da haben wir taktische Fehler gemacht, das soll sich nicht wiederholen“, gibt der Trainer als Richtschnur aus. Zuerst aber gelte es, gut zu regenerieren. „Man merkt den Jungs schon die englischen Wochen an. Zum Glück klappt die Rotation in der Mannschaft immer besser“, freut sich Trainer Hodul, der mit Blick auf die Partie in Halberstadt dennoch ganz klar fordert: „Wir planen keine Kaffefahrt zu Germania.“ Schließlich habe das Team in der Saison noch große Ziele: In der Liga lockt ein einstelliger Tabellenplatz und im Pokal noch viel Geld.dg