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Kieskuhle wird zur Partyhochburg

Auf dem 3000Grad-Festival in Feldberg ging die Post ab.
Auf dem 3000Grad-Festival in Feldberg ging die Post ab.
R. Thiedig

Elektronische Tanzklänge erfüllten die Kieskuhle in Feldberg und begeisterten tausende Besucher beim „3000 Grad Festival“. Nicht nur Party, sondern auch Kunst und Kultur wurden ihnen geboten.

Ganz so heiß wie der Name es sagt, wurde es nicht. Aber dass die Party beim „3000 Grad Festival“ in der Feldberger Kieskuhle richtig abging, dafür sorgten 4000 Gäste, die zum Teil aus ganz Europa angereist waren, wie Mit-Veranstalter Ronny Mollenhauer sagt. "Wir haben aus dem letzten Jahr gelernt und uns ein besseres Einlassystem ausgedacht. Man lernt ja jedes Jahr dazu“, freute er sich darüber, dass Staus am Eingang in diesem Jahr vermieden werden konnten. Auch die Lärmschutzmauer Richtung Thomsdorf hat offenbar ihren Zweck erfüllt, denn erste Tests haben ergeben, dass dort nur wenig Musik zu hören war.

Auf den vielen verschiedenen Bühnen mit Namen wie „Lackbude“, „Utopia“ oder „Waldbühne“ wurde den Musikfreunden nicht nur Reggae, Dub oder Weltmusik geboten, sondern auch viele Theaterprojekte zeigten ihr Repertoire. Zu den Hauptacts gehörten in diesem Jahr Kombinat 100, Kalabrese und Zion Train. Auch ein Volleyballturnier und ein Arschbomben-Contest gehörten zum Programm. Die Feldberger selbst konnten für einen kleinen Obolus ebenfalls das Festival besuchen und viele nutzen die Möglichkeit.