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Kleines Krankenhaus bekommt was dazu

Am Neustrelitzer Krankenhaus wird bis 2018 für rund 6,5 Millionen Euro angebaut. Die Ministerin übergibt im Januar einen Förderbescheid von 4, 5 Millionen Euro.
Am Neustrelitzer Krankenhaus wird bis 2018 für rund 6,5 Millionen Euro angebaut. Die Ministerin übergibt im Januar einen Förderbescheid von 4, 5 Millionen Euro.
Caroline Wenndorff

Schlechte Karten für die Kleinen? Diese Frage wird auch immer wieder in Neustrelitz laut. Doch die Existenz des Hauses wird gar nicht in Frage gestellt. Im Gegenteil, hier werden schwarze Zahlen geschrieben und jetzt gibt es aus Schwerin eine Überraschung.

Das Schweriner Sozialministerin hat für das Neustrelitzer DRK-Krankenhaus 4,5 Millionen Euro locker gemacht. „Mit dem Geld soll in den kommenden Jahren eine sogenannte IMC beziehungsweise Zwischenpflegestation entstehen“, hieß es. Ministerin Birgit Hesse wird persönlich vorbeikommen, um das Geld nach Neustrelitz zu bringen. Am 8. Januar wird sie erwartet, heißt es dazu aus dem Krankenhaus.

Mit dem Geld soll nicht nur die Station mit insgesamt zwölf Betten entstehen, „sondern auch die bisher durchaus angespannte räumliche Situation zusätzlich entzerrt werden“, erklärte Andreas Butzki. „Zur Auflockerung der Drei-Bett-Zimmer sollen zukünftig Ein-Bett- und Zwei-Bett-Zimmer realisiert werden.“ In mehreren Abschnitten wird das Geld deshalb bis zum Jahr 2018 zur Verfügung gestellt. Im Krankenhaus geht man von Gesamtkosten in Höhe von insgesamt 6,5 Millionen Euro aus. Mit dem Anbau der Zwischenpflege-Station sollen auch gleichzeitig neue Arztzimmer entstehen.

Rund 350 Mitarbeiter sorgen für das Wohl der Patienten in Neustrelitz. Mit Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Inneren Medizin und Anästhesie und Intensivtherapie gibt es entsprechende  Fachabteilungen. „Wir haben keine Angst vor der Zukunft“, verdeutlichte Ines Engel, kaufmännische Direktorin des Hauses.