Kröten-Weibchen haben es nicht leicht. Sie müssen die Herren der Schöpfung zum Laichplatz auf dem Rücken s
Kröten-Weibchen haben es nicht leicht. Sie müssen die Herren der Schöpfung zum Laichplatz auf dem Rücken schleppen. Die Mitarbeiter des Naturparks Feldberger Seenlandschaft leisten Tragehilfe, um bei der Paarung zu unterstützen. Naturpark Feldberger Seenlandschaft
Naturschutz

Kröten bekommen jetzt Tragehilfe im Akkord

Kröten-Weibchen haben schwer zu schleppen. Sie müssen ihren auserwählten Kröten-Mann zum Paarungsort tragen. Naturschützer kommen ihnen dabei zu Hilfe.
Koldenhof

Am Krötenzaun bei Koldenhof in der Feldberger Seenlandschaft geht es derzeit heiß her. „Seit dem 6. April wurden durch die Naturwacht 83 Erdkröten, darunter 74 Männchen und 9 Weibchen, über die Straße in Richtung Schwarzer See getragen“, heißt es vom Naturpark Feldberger Seenlandschaft.

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Beste Paarungs-Voraussetzungen

Auf ihrer Wanderung müssten die Weibchen schwer schleppen, denn die Männchen hätten ihre Auserwählte fest im Griff und würden sich bis zum Laichgewässer tragen lassen. Seien sie dann angekommen, lege das Weibchen ihre Laichschnüre ab. Diese würden zwischen 2000 und 6000 Eier beinhalten. Das Männchen besame die Eier direkt und nach dem Paarungsakt würden sich die Krötenpaare trennen. Die feuchte Witterung und die milden Temperaturen seien die besten Paarungs-Voraussetzungen für die liebeshungrigen Erdkröten. „Seit vergangener Woche Montag hat die Naturwacht bereits für über 400 Tiere Tragehilfe geleistet“, teilt der Naturpark mit.

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