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Ernte-Erfolg

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Kuriose Kartoffel-Kunst wiegt fast 1,5 Kilo

Ingrid Opitz und ihr Mann haben dieses  Kartoffel-Kunstwerk, das an die 1,5 Kilogramm wiegt, geerntet.
Ingrid Opitz und ihr Mann haben dieses Kartoffel-Kunstwerk, das an die 1,5 Kilogramm wiegt, geerntet.
Tobias Lemke

Ob diese Kartoffeln fürs Guinnessbuch der Rekorde reichen? Im Strelitzer Land dürften sie aber einzigartig sein. Auch an einer Tomate ist viel Fleisch.

Mit besonders tollen Knollen stand Ingrid Opitz am Montag in der Tür der Neustrelitzer Nordkurier-Redaktion. „Das müssen Sie sich unbedingt angucken”, sagte die 65-Jährige und packte sogleich ihre schweren Mitbringsel aus. Drei riesige Kartoffel habe ihr Mann gerade mit der Grabegabel aus dem Boden geholt. Fast eineinhalb Kilogramm wiege die größte der drei Knollen der Sorte Agria. Wer es ganz genau wissen möchte: 1420 Gramm brachte die stolze Kartoffel mit den vielen Auswüchsen auf die Waage. Nummer Zwei kommt immerhin noch auf 1048 Gramm und die Dritte im Bunde auf 779 Gramm.

Ungewöhnliche Formen, etwa in Gestalt einer Ente oder in Herzform, hat das Paar schon oft geerntet. Am Apfelbaum wuchs diesmal zum Beispiel eine Drillings-Frucht, die Ingrid Opitz noch gleich mit eingepackt hatte. „Aber noch nie waren unsere Kartoffeln so groß", betonte sie. Trotz der Trockenheit haben sie die Pflanzen nicht zusätzlich gegossen, schwört die Neustrelitzerin. „Düngen mit Mist und das bisschen Regen in diesem Sommer haben ausgereicht.” Jedoch haben Opitz' ihren Garten am Wiesenthaler Weg. Dort sei der Boden immer schon sehr feucht gewesen, was den Pflanzen in diesem Sommer entgegen kam.

Da hatte er den Tomaten-Salat

Ähnliches gilt auch für den Ernteerfolg von Manfred Wontroba. Der Feldberger hat besonders große Tomaten an seinen Ranken hängen. „Da reicht eine einzige für den ganzen Salat aus”, erzählte er dem Nordkurier und schickte als Beweis ein Foto. Mehr als 1100 Gramm brachte der bisherige Spitzenreiter auf die Küchenwaage. „Wir probieren immer mal wieder neue Tomatensorten aus, da gibt es ja sehr viele”, so der Rentner. Die aktuelle Sorte sei eben eine Fleischtomate. Die Pflanze habe er aus Polen mitgebracht. Regelmäßiges Gießen und ein bisschen Dünger zum Beginn, ansonsten gebe es keine Geheimnisse.

Falls in ihrem Garten noch eine Sensation oder Laune der Natur heranreift, lassen Sie es uns wissen. Ein Foto davon und Ihren Kontakt können Sie senden an desk-online@nordkurier.de.