TIERQUÄLEREI

Lamm auf Groß Quassower Weide geköpft

Ein Babyschaf wurde auf einer Weide in Groß Quassow brutal getötet. Sein Besitzer ist entsetzt.
Auf einer Weide in Groß Quassow wurde ein Lamm geköpft. Der Kopf blieb liegen, der Körper verschwand.
Auf einer Weide in Groß Quassow wurde ein Lamm geköpft. Der Kopf blieb liegen, der Körper verschwand. privat
Groß Quassow.

Tierquäler haben in Groß Quassow eine scheußliche Tat verübt. Sie hackten einem Lamm den Kopf ab und nahmen den Körper mit. Dennis Malonek, dem die kleine Schafsherde gehört, ist wütend und entsetzt. In dem Internet-Netzwerk Facebook fand der Betreiber der Neustrelitzer Gaststätte Wildhof deutliche Worte. „Ich habe jetzt alles Video überwacht“, richtete er sich an den oder die Unbekannten, die das Schäfchen töteten. Und in der Tat hat der Tierhalter Wildkameras an der Weide installiert, welche die Herde rund um die Uhr überwachen. „Die Videos werden automatisch auf mein Handy geschickt. Sollten die Kameras gestohlen werden, habe ich trotzdem die Bilder.“

„Weide ist mitten im Dorf”

Dennis Malonek hat keine Idee, wer das erst drei Monate alte Lämmchen getötet haben könnte. „Die Weide ist mitten im Dorf. Trotzdem hat niemand etwas gesehen.“ Am Sonnabendnachmittag war noch alles in Ordnung, 24 Stunden später war das Schäfchen tot. „Krass, was es für brutale Leute gibt.“ Als leidenschaftlicher Jäger hat er zwar kein Problem damit, Tiere zum Verzehr zu töten, doch Tierschutz ist ihm wichtig. „Tiere müssen fachkundig geschlachtet oder erlegt werden. Das ist etwas völlig anderes, als ihnen den Kopf abzuhacken.“

Als er den Kopf auf der Weide fand, wähnte er sich „in einem schlechten Film“. „Die müssen über den Zaun geklettert sein.“ Er habe keinen Zweifel, dass sich ein Mensch an seinem Schaf vergriffen hat. „Der Kopf wurde sauber abgehackt. Ganz selten kommt es mal vor, dass ein Fuchs ein neugeborenes Lamm holt. Aber der hackt nicht den Kopf ab und lässt ihn auch nicht liegen. Auch ein Wolf war das definitiv nicht. Der Wolf ist nicht an allem schuld.“ Der 38-Jährige hält rund 15 Schafe, ein paar Ziegen und zwei Ponys. Letztere zum Streicheln, die Schafe verkauft er meistens lebendig, manchmal lässt er auch eins zum Essen schlachten. Dass das Lamm so grausam getötet wurde, tut ihm sehr leid.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Groß Quassow

Kommende Events in Groß Quassow

zur Homepage