LIEBESGRÜßE AUS MV

Landkreis schickt Querdenker Mega-Strafzettel

Sechs Wochen nachdem ein Bus mit vier Querdenkern in MV aufschlug und viel Aufruhr samt Polizeieinsatz verursachte, gab es für einen Akteur jetzt die Quittung. Auch sonst gibt es so einiges zu erzählen.
Fast 2000 Euro Bußgeld soll Querdenker Ralf Ludwig an den Landkreis MSE bezahlen.
Fast 2000 Euro Bußgeld soll Querdenker Ralf Ludwig an den Landkreis MSE bezahlen. Sebastian Willnow/Simone Schamann
Neubrandenburg ·

Diesen Briefkopf kennt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wohl fast jeder! Wer ihn aus dem Umschlag zieht, muss meistens für Verkehrssünden zahlen. Der lange Arm von Landrat Kärger reicht aber auch locker bis Sachsen und kann noch sehr viel teurer werden als dunkelgelbe Ampeln: 1893,50 Euro Bußgeld soll der Leipziger Querdenken-Rechtsanwalt Ralf Ludwig für seine vermeintlich illegale Einreise nach MV Anfang November hinblättern (wer die Arie noch mal nachlesen will, klickt hier). Seine drei Mitstreiter, Dr. Bodo Schiffmann, Samuel Eckert und Wolfgang Greulich, wird in diesen Tagen wohl das gleiche Schicksal ereilt haben.

So richtig dramatisch findet Ludwig den Bußgeld-Bescheid nicht, er wird selbstverständlich Einspruch einlegen, sagt er dem Nordkurier. Naja, ein Strafzettel aus MV ist vielleicht juristisch ein Klacks für jemanden, der im Sommer die berüchtigte Berliner Querdenken-Demo nach einem Verbot mittels Eilverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg doch noch in Bewegung setzte.

Kommentar zum Thema: Hoffentlich war das Demo-Verbot in Berlin nur Dummheit

Für den Juristen und seinen Mandanten, Querdenken-Initiator Michael Ballweg, war das ein großer Erfolg. Seit vor ein paar Wochen das Infektionsschutzgesetz geändert wurde, läuft es für die Maßnahmen-Gegner allerdings nicht mehr ganz so glatt mit dem Demo-Durchdrücken. Die offenen Enden in MV sind dagegen eher Kleinigkeiten, das laufende Bußgeldverfahren nehme er aber schon ernst, so Ludwig zum Nordkurier. Vor allem, weil das Verwaltungsgericht Schwerin die Einreise nach MV – so der letzte Stand – direkt nach der Ausweisung wieder erlaubt hatte. 

Auch Schwesig im Visier

Für den Anwalt, der neben Michael Ballweg an vorderster Front für das Beenden der Corona-Maßnahmen, mehr Mitbestimmung der Bürger und gegen den unablässigen Shitstorm seiner eingefleischten Gegner kämpft, gibt es in MV aktuell noch zwei andere Baustellen. Vor einigen Tagen hat Ludwig Klage gegen das Land wegen der damals erlassenen Ausreiseverfügung beim Verwaltungsgericht Greifswald eingereicht. Und auch die Sache mit seinem Handy ist noch immer nicht ausgestanden. Das wurde bei der Ausreiseaktion beschlagnahmt und soll jetzt in Neubrandenburg ausgelesen werden. Gleich nach der Beschlagnahme habe er über seinen Anwalt angeboten, die Gerätesperre zu öffnen und das Gerät gemeinsam bei der Staatsanwaltschaft anzuschauen, was nicht unüblich ist. Das Kooperationsangebot sei von den Neubrandenburger Juristen aber abgelehnt worden. Oberstaatsanwalt Andreas Lins zum Nordkurier: „Zusammen ins Handy gucken? So ein Kasperletheater machen wir hier nicht.“

Der Funke zwischen Querdenkern und MV-Behörden, er will einfach nicht überspringen! Da Ludwig und sein Anwalt in der Akte zur Beschlagnahme nun auch noch diverse Ungereimtheiten entdeckt haben wollen, wird das wohl auch erst mal so bleiben. „Die Sache wird Konsequenzen auf höchster Ebene haben“, so Ludwig zum Nordkurier. Ihn würde nicht wundern, „wenn am Ende Ministerpräsidentin Schwesig zurücktreten muss.“ Sein Ernst? Ludwig, felsenfest: „Ja, natürlich.“

Reichsbürger-Treffen und NPD-Aussagen

Kritiker halten Ralf Ludwig für einen gefährlichen rechten Spinner. Ein Querdenken-Treffen in Peter Fitzeks Reichsbürger-Restaurant „Hacienda Mexikana“ im thüringischen Saalfeld, bei dem auch er und Michael Ballweg anwesend waren (Ludwig: „Als ich gesehen habe, wer da vorne sitzt, bin ich ziemlich schnell wieder rausgegangen“), hat dem ohnehin bescheidenen Image der Bewegung und deren Sprechern massiv geschadet. In Baden-Württemberg wird Querdenken inzwischen vom Verfassungsschutz beobachtet – gewiss auch Konsequenz des verhängnisvollen Geheimtermins.

Zwei Aussagen Ludwigs auf der Corona-Info-Tour wurden im Netz wiederum – unter anderem von Meinungsmaschine Rezo, der ihm mitten in einer Rede das Wort abschnitt, um im Beitrag den gewünschten Effekt zu erzielen – zu Antisemitismus-und Nazi-Skandalen umgedeutet. In einem Fall hatte Ludwig das Verhalten übereifriger Polizisten, die maskenbefreite Besucher einer Kundgebung in „Gatter“ separieren wollten, mit SS-Verbrecher Adolf Eichmann verglichen. Dieser habe sich, so Ludwig am Mikro, „ebenfalls als Idealist verstanden“. Für linke Hater ausreichend Beleg nicht etwa für einen grenzwertigen Vergleich, sondern, na klar, für Antisemitismus. Ludwigs Aussage auf einer anderen Kundgebung, es sei doch eigentlich zu begrüßen, wenn die NPD mit friedlichen, demokratischen Querdenkern statt auf rechtsextremen Veranstaltungen demonstriere, wurde als quasi unwiderlegbarer Beweis für Nazi-Sympathien ausgeschlachtet.

Die Kunst, liebevoll zu twittern

Für Ludwig erstaunlicherweise kein Grund, sich weniger zu exponieren. Auf Twitter stellt er sich seit Neustem Fragen und Kritik von allen Seiten – stets bestrebt, mit jenen, die ihn und Querdenken am meisten verachten und vorverurteilen, in „liebevollen Diskurs“ zu treten. Dass Ludwig seine Kritiker dabei sehr ernst nimmt und fast jedem freundlich und mitfühlend begegnet („Je beleidigender das Gegenüber, desto liebevoller bin ich“), bringt Maßnahmen befürwortende Twitterer erst recht auf die Palme.

So mancher, der hasserfüllt in Ludwigs Kommentaren aufschlägt, lässt sich dann aber doch auf einen Dialog oder ein bisschen Corona-Fachsimpelei ein. Meist bemüht, den Nazi-Ekel demonstrativ aufrechtzuerhalten und doch neugierig, wer der unverschämte Querdenker, der sich einfach nicht an gängige Meinungskorridore halten will, denn nun wirklich ist. Obwohl er viel einstecken muss, findet Ludwig das gut. „Darum geht es, wir müssen wieder ins Gespräch kommen, Debattenräume eröffnen“, sagt er. Wenn er dabei als rechts und Antisemit beschimpft wird, was er beides definitiv nicht sei, müsse er eben damit klarkommen. Viele Menschen, die ihn anfeinden, sagt er im Nordkurier-Interview, hätten eigentlich nur Angst. Angst vor der Krankheit und Angst vor denen, die keine Angst vor ihr haben. Und auch davor, falsche Überzeugungen einzugestehen. Er selbst sei natürlich auch nicht frei davon. Macht es ihn nicht fertig, offenbar vollkommen missverstanden zu werden? Ludwig: „Nein. Ich weiß ja, wer ich bin.“ Ihm sei nur wichtig, mit sich und seiner Tochter im Reinen zu sein.

„Das Volk gegen Corona”

Die Rolle des Heiligen nehmen seine Twitter-Feinde und viele Journalisten Ludwig nicht ab. Das linke Rechercheportal netzpolitik.org und auch das ZDF haben ihn und Michael Ballweg in verschiedenen Artikeln und einer gemeinschaftlich produzierten TV-Reportage längst zu sinistren Rattenfängern mit geradezu größenwahnsinnigen Abzock-Ambitionen abgestempelt. Beweise fanden sich keine. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann hier alles anschauen und durchlesen.

Grund zum Nachhaken ist allerdings auch für den Nordkurier, dass in diesem Zusammenhang schon wieder Reichsbürger-Vorwürfe auftauchten. Im Impressum der einst etwas windig daherkommenden, inzwischen überarbeiteten Internetseite „Das Volk gegen Corona“, bei der Ludwig als Schirmherr fungiert, steht ein Dennis H. im Impressum. Dessen verstorbener Vater soll Reichsbürger gewesen sein. Hm. Wäre es nicht besser, sich jetzt doch mal konsequent aus dem Dunstkreis potenziell zwielichtiger Figuren fernzuhalten, Herr Ludwig? Er, komplett unbeirrt: „Der Vater ist wohl reichbürgernah gewesen. Von Dennis H. weiß ich so etwas nicht. Er haftet ja wohl nicht für seinen Vater. Grundsätzlich schließe ich niemanden aus – und Querdenken auch nicht – der sich nicht als gewalttätig, gewaltfordernd oder menschenverachtend gezeigt hat.“

Querdenken sortiert sich neu

Auf der Internetseite „Das Volk gegen Corona“ werden Spenden, so steht es dort geschrieben, unter anderem für Klagen, Forschung, Gutachten gesammelt. Rund 50.000 Euro sind laut Ludwig, der die Ausgaben nach eigener Aussage überwacht, bis Mitte Dezember eingegangen. Teile davon seien bislang unter anderem für CO2-Messungen unter Mund-Nasen-Bedeckungen und andere Studien ausgegeben worden, sagt er dem Nordkurier. Dass die Spenden bis vor Kurzem auf einem belgischen, inzwischen (wieder) auf einem niederländischen und nicht auf einem deutschen Konto gesammelt wurden, hatte für Misstrauen gesorgt und bei netzpolitik.org und ZDF akribische Recherchen ausgelöst. Herausgefunden hat man wenig – die Nutzung des Auslandskontos wird inzwischen in wenigen Sätzen auf der Seite erklärt.

Kommentar: Den Teufelskreis der Spaltung durchbrechen – genau wie die Infektionsketten

Um auf die verschärfte Lage mit Demoverboten und womöglich weiteren Grundrechtseinschränkungen reagieren zu können, sortiere sich Querdenken zurzeit neu, erzählt Ludwig noch. In Seminaren beschäftige man sich unter anderem mit Politik, Psychologie und gewaltfreier Kommunikation. Das Schlimmste, was den Bürgern in der Coronakrise angetan wurde, seien übrigens nicht Lockdown und Maskenzwang, sondern „dass man uns Umarmungen verboten hat“, so der Jurist. Ob all das rechtsradikal und reichsbürgerlich klingt, möge jeder, der es bis hierhin geschafft hat, selbst entscheiden. Historisch gesehen, meint Ludwig, setzt sich ohnehin immer die Wahrheit durch.

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Kommentare (58)

Die werden im Text erwähnt, aber nicht eingebunden!

Der Text ist wirklich lang im Vergleich zum Informationsgehalt.

Und Ihre Leserschaft "fast jeder" potentiell als Empfänger von Bußgeldbescheiden des Lk MSE abzustempeln, das hat was!

Hut ab vor soviel journalistischem Feingespür!

🤦🏼‍♂️

dann ist es Bußgelder verhängen (wofür auch immer).

Bis jetzt habe ich den Nirdkurier ganz gern gelesen. Aber sowohl die journalistische Rechercheleistung als auch die dazugehörige Interpretation ist flacher als die Ostsee Strände. Ist es ein Kommentar, eine Meinung oder geht es um Information?

 "wer die Arie noch mal nachlesen will, klickt hier"

Da wird sich der Kollege Kords aber freuen, dass sein journalistisches Werk nachträglich vertont wurde.

Wo ist der Download-Button?

... soll Reichsbürger gewesen sein." Hm. Meine Eltern waren SED-Mitglieder, zeitweise Parteisekretär, haben u.a. in SED-Parteibetrieben in der DDR gearbeitet. Meine Brüder erwähne ich nicht. Wäre es nicht besser, sich jetzt doch als NK mal konsequent aus dem Dunstkreis potenziell zwielichtiger Leser fernzuhalten?

Seit wann ist netzpolitik.org ein linkes Rechercheportal? Das ist eine Seite die sich vornehmlich mit dem Thema digitaler Sicherheit beschäftigt.

Bitte um Beleg oder Erklärung.

der persönliche Meinungen beinhaltet, sollte man das auch als diesen kennzeichnen. Als Artikel kann ich das Geschwurbel von Frau Schamann nicht bezeichnen.
"neugierig, wer der unverschämte Querdenker, der sich einfach nicht an gängige Meinungskorridore halten will, denn nun wirklich ist."
KOTZ!

haben wir die Ostsee Zeitung. Ist das nicht schön?

das da nichts überspringt war doch klar. wer quer denkt verhält sich wie ein nasses streichholz in einem dunklen keller

Es immer gut, miteinander im Gespräch zu sein. Auch mit Anhängern der NPD. Aber die Begründung des Anwalts ist für mich nicht logisch. Was ist denn durch ihre Teilnahme besser? Das ihre menschenverachtende Haltung toleriert und damit legitimiert wird. Das ihre Grundsätze nebenbei in die Mitte der Gesellschaft normal verankert werden. Nee danke. Dann lieber klärende Gespräche...

Und Relativierungen des Holocaustes und des NS-Regimes werde ich nie als grenzwertig akzeptieren.

Verbrechen in Diktaturen sind nie grenzwertig, sondern immer widerlich. Und Aussagen dazu (wie im Artikel) wirken verharmlosend. Unsere ggw Situation steht in keinem Verhältnis zum erlittenen Leid...

Menschen, die für eine friedliche Meinungsäußerung, die in einer Demokratie möglich war, mit Polizeigewalt konfrontiert würden, sehen das anders. Zum Beispiel der Journalist, Herr Reitschuster

Polizeigewalt? meinen Sie, dass der Herr am Sonntag von Polizisten kontrolliert wurde und daraufhin in stundenlanges Jammern verfiel?
Oder die Flasche, die er in Leipzig von Nazi-Hooligans an den Kopf bekam und dann zunächst "die Antifa" und anschließend "bezahlte Provokateure" beschuldigte?

Was sehen die Menschen dann anders?

Meinungsfreiheit gibt es nicht mehr?

Die Fragen richten sich an Vater...

etwas gefragt. Zu Ihrer Frage: ja, es wurden inzwischen so viele Informationen von Ärzten und Wissenschaftlern gelöscht. Gegen Demonstranten wurde Gewalt angewendet. Nein, Meinungsfreiheit wird gegenwärtig massiv untergraben.

Ich weiß nicht, was gelöscht wurde aber auf so vielen Seiten werden mannigfaltige Meinungen abseits des Mainstreams verbreitet. Die Schiffmanns, Reitschusters und Jebsen sind eifrig am Aufklären und dann Telegramm...

Gewalt ist nie zu entschuldigen und leider mitunter schon ewig ein Thema bei Demonstrationen oder Protestaktionen. Das Recht auf Meinungsäußerung ist dabei aber meistens nicht der Bestandteil der Auseinandersetzung. Sie können und dürfen sich frei äußern.

..wurden den von Ihnen Genannten YouTube Kanäle gesperrt, Konten gesperrt und sie wurden an ihrer Journalistischen Arbeit gehindert. Festsetzung, Verhaftung sind bei den Genannten angewendet wurden. Nein, das ist keine Meinungsfreiheit, denn der Mut, des Nordkuriers ist selten geworden und Sie lesen ja selbst in den Foren hier Gewaltandrohungen.

Ich konnte doch gerade noch Jebsens Äußerungen lesen und Herr Reitschuster hat eine eigene einsehbare Webseite, von Compact ganz zu schweigen.

Gewalt ist sch... auch Drohungen... egal von welcher Seite.

bin ich sicher, sie wissen genau, warum er gerade sein Studio in Berlin aufgeben musste. Das ist gut.

...versuchen Sie hier, Ihre Tagesschau Meinung unterzuschieben... " Das ihre menschenverachtende Haltung toleriert und damit legitimiert wird"
Was finden Sie denn so menschenverachtend???

"Unterschieben" ist nicht so mein Ding aber freundlich bin ich tatsächlich fast immer.
Und meine Weltanschauungen werden nicht nur durch die (eine?) Presse geprägt; auch wenn es nicht Ihren Vorurteilen entspricht.

Was ich an Nationalsozialisten menschenverachtend empfinde, muss ich nicht wirklich ausführen oder?!

... antworten Sie doch nicht ausweichend! Was ist z.B. an den Businsassen, die eine genehmigte Veranstaltung besuchen wollten, menschenverachtend?

Mein Kommentar bezog sich auf die Aussage zur NPD...

Dann fassen wir mal zusammen, da wären also folgende Meinungen der Frau Cheftexterin des Nordkurier (gelernt beim Springerverlag?) Gewürzt mit folgenden exemplarischen Zitaten des Hr. Ludwig

Sagen wir mal so - sie haben einen Mega-Artikel geliefert. Mega entlarvend!

REZO:
"Meinungsmaschine Rezo, der ihm mitten in einer Rede das Wort abschnitt"

Strafzettel aus MV: "...juristisch ein Klacks für jemanden, der im Sommer die [..] Berliner Querdenken-Demo [..] in Bewegung setzte"

NPD: "es sei doch eigentlich zu begrüßen, wenn die NPD mit [..] Querdenkern [..] demonstriere"

netzpolitik.org: "Das linke Rechercheportal"

Reichsbürger: "schon wieder Reichsbürger-Vorwürfe" "Von Dennis H. weiß ich so etwas nicht"

Wahrheit: "Historisch gesehen, meint Ludwig, setzt sich ohnehin immer die Wahrheit durch."

Danke Fr. Schamann wessen geistiges Kind sie sind haben Sie überdeutlich kund getan! Möchten Sie mich verklagen?

bringt dieser Artikel eine große Reichweite. Er wird inzwischen in vielen sozialen Netzwerken geteilt. Eine Reichweite, die ARD und ZDF auch haben. Warum sind die Kritiker eigentlich so sauer? Es gibt noch kein Wahrheitsministerium und das ist gut so. Gewohnt Euch dran, es werden immer mehr....

führt in die Despotie. Hoffentlich überfordere ich Sie nun nicht.
Sei's drum, wer sich "Vater" nennt zeigt das er Verantwortung behauptet, gemeinhin ist ein Vater Erziehungsberechtigter und trägt Verantwortung für wenigstens ein Kind - daran haben Sie sich wohl noch nicht gewöhnen können - oder sie sind kein Erziehungsberechtigter mehr - zeigen Sie sich wie sie sind und verstecken Sie sich nicht hinter kryptischen Akronymen.

latenten Arroganz (gerne kurz googeln) haben Sie mit Despotie den Finger in der richtigen Richtung. Allerdings folgen Sie gerade so einigen Despoten und fühlen sich offenbar dabei wohl. Sei es Ihnen gegönnt. Das Ende kennt man....

sehr kryptisch 😂 Aus welchem Sprachgebiet kommen Sie denn?

Der Artikel wird geteilt und erfährt Beachtung. Also haben Sie doch die Möglichkeit, sich frei zu äußern und sogar auszutauschen.

Sauer bin ich nicht. Vielleicht verwundert, dass die Redakteurin ihre Schwärmerei so offen kundtut. Aber das Recht dazu hat sie natürlich. Nur gehören Rückfragen zu Links oder merkwürdig anmutenden Passagen auch dazu. Dient doch alles dem Austausch!

Was ist mit den Querdenkern im Kanzleramt der Regierung den Medien - dem charakterlichem Verhalten dieser Personen und Institutionen - nicht ohne Grund steht D heute da wo es steht - Bedeutungslos

war von Anfang an auch ein Intelligenztest.
Das scheint auch in diesem Beitrag die eigentliche Aussage. Wer von den Vorkommnissen damals nichts mitbekommen hat, bekommt in diesem Beitrag genug Stichworte, um sich selbst zu informieren. Danke

"Für linke Hater ausreichend Beleg nicht etwa für einen grenzwertigen Vergleich, sondern, na klar, für Antisemitismus."

nein, Relativierung des Holocaust ist und bleibt Relativierung des Holocaust.

Für Frau Schamann ist das also "grenzwertig" ... da stellt sich mir nur noch eine Frage.

Merkt ihr beim Nordkurier eigentlich noch irgendwas?

uns bitte den vorgeworfenen Antisemitismus belegen? Vielen Dank

das stand im Zitat, ich selbst habe nichts von Antisemitismus geschrieben

2000€ - Peanuts für diese Spinner

Mir war vor dem Artikel gar nicht klar, dass es sich für den Herrn Anwalt wirtschaftlich so massiv auszahlt.

da haben wir also neben Mladek, der dem rechten Rand zugeneigt ist, noch eine Krawallschachtel namens Schamann, die ihre Sympathien für den rechten Rand hier geradezu offenlegt. Da reicht ne Tüte zum Kotzen nicht mehr aus, da brauchts ne Regentonne

Gehört wohl zur angeblich nicht vorhandenen Meinungsfreiheit dazu. Ist im Boulevardjournalismus ja auch nicht so unüblich. Einige Aussagen im Artikel verschrecken natürlich trotzdem. Umso mehr erfreuen mich die aufmerksamen Reaktionen und Kommentare.

... muss auch mal eine andere Meinung aushalten können ohne mit ihr einverstanden zu sein. Das Versammlungsrecht und die daraus resultierende Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Klingt komisch, ist aber so.

das war ein wenig untergegangen

jeden Unsinn kommentarlos hinzunehmen. Natürlich sind unsere Bürgerrechte ein hohes Gut. Das steht aber hier nicht zur Debatte. Es ist ein Unterschied, ob ich meine persönliche Meinung habe und vertrete, oder als Journalist in die Zeitung setze. Ein Journalist schreibt einen Artikel im besten Fall auf Grundlage von Fakten. Die "Artikel" von Frau Schamann liegen eher im Bereich gefühlte Wahrheit. Viel Emotion, wenig Inhalt. Eine echte Querdenkerin eben.

ein strafbewehrter Begriff? Endet da Ihre "Toleranz"?
Ich denke, der Nordkurier beschäftigt keine bekennenden Querdenker. Aber Selbstdenker noch. (Innen selbstverständlich)

der Textverursacherin. Da werden Ihnen die Artikel von Frau Schamann angezeigt. Eine journalistische Delikatessensammlung! Wenn man mal überlegt, wieviel Unsinn diese Frau in der letzten Zeit in die Zeitung setzen durfte, fragt man sich, ob der NK mittlerweile zum Satiremagazin geworden ist und nur vergessen wurde, es den Lesern mitzuteilen. Kontrolliert denn niemand mehr, was die Leute da so schreiben?? Gruselig.

Frau Marsal übernahm das wahrscheinlich in diesem Fall...

🤦🏼‍♂️
Hat gedauert, doch jetzt fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren!

Die Stunden von Schamann im VIP-Bus der Boygroup vor 6 Wochen müssen ja "Eindruck" hinterlassen haben.
😘😍🥰
Nordtinder 😝

Kommt hin...

Der Nordkurier entfernt sich immer mehr vom sachlichen Journalismus.
In diesem Moment wird eine umfangreiche Beschwerde ausgearbeitet, die den Fokus auf die Berichterstattung von Mladek und Schamann legt. Diese Beschwerde wird morgen dem Presserat vorgelegt, der dann prüft und ggf. notwendige Schritte einleitet.

doch Probleme mit der Meinungsfreiheit! Die Leute werden ja nicht verstummen, sondern noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Man hätte so viel von der DDR lernen können. Mit Verboten lernten auch die vollständig uninteressieren Menschen Dissidenten kennen. Die besten Bühnen bauen immer die Zensieren...

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