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Langen Atem gegen Umtriebe von rechts beschworden

Mit Kränzen und Blumensträußen verneigten sich Vertreter von Stadt und Parteien vor den Opfern des Weltkriegs.  FOTO: S. Schulz

Neustrelitz.Nicht nur dieErinnerung wachzuhalten, sondern auch die Stimme zu erheben gegen rechtsextreme Umtriebe in der Gegenwart – diesem Anliegen ...

Neustrelitz.Nicht nur dieErinnerung wachzuhalten, sondern auch die Stimme zu erheben gegen rechtsextreme Umtriebe in der Gegenwart – diesem Anliegen verpflichtet fühlten sich dieTeilnehmer der Kranzniederlegung zum Jahrestag der Befreiung am Mahnmal in der Neustrelitzer Marienstraße. „Ihnen gegenüber muss ich nicht betonen, wie wichtig der Widerstand gegen Rechts ist“, wandte sich Bürgermeister Andreas Grund an die Vertreter demokratischer Parteien und Verbände. Um neonazistische Aktivitäten nicht nur wirksam zu bekämpfen, sondern auch zu verhindern, seilanger Atem vonnöten.
Ebenso brauche es weiterhin regionale Bündnisse und Netzwerkesowie Akteure wie den Lokalen Aktionsplan LAP und die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Demokratie und Integration (RAA). Die Stadt werde solche Initiativen stets unterstützen und nehme Anregungen dankbar auf, sagte Grund.
Mit Kränzen und Blumen gedachten die Anwesenden der Schrecknisse des Krieges und verneigten sich symbolisch vor den Opfern. Schauspieler Dietmar Lahaine erörterte zuvor in Textpassagen von Politikern, Historikern und Schriftstellern die Rolle des 8. Mai als „immer noch wichtigste Stunde im Hinblick auf die Bereitschaft, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen“.sz