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Lebendige Adventskalender im Strelitzer Land

Die Kirchen im Strelitzer Land wollen mit dem "Lebendigen Adventskalender" trotz Pandemie für Begegnungen sorgen.
Bei den „Lebendigen Adventskalendern“ begegnen sich Menschen während unterschiedlich gestalteter kleiner Anda
Bei den „Lebendigen Adventskalendern“ begegnen sich Menschen während unterschiedlich gestalteter kleiner Andachten, bei Gesang und Geschichten, bei Gebäck und Punsch, vor den Türen verschiedener Gastgebender. epd
Mirow

Die Advents- und Weihnachtszeit steht erneut unter dem Einfluss der anhaltenden Corona-Pandemie. Auch wenn es wieder heißt, Kontakte zu beschränken, ganz ohne ein Miteinander soll es in den 371 Kirchengemeinden im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg und im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis nicht ablaufen.

Lage könne sich kurfristig ändern

Seit Wochen werde geplant, vorbereitet und überlegt, was im Advent und zu den Weihnachtsfeiertagen möglich und verantwortbar ist. „Dabei ist allen Beteiligten bewusst, dass sich die Lage auch kurzfristig und regional ändern kann, sodass teilweise mehrgleisig Ideen verfolgt werden. Das ist für die Kirchengemeinden keine einfache Situation, die aber auch viel Kreativität freisetzt und neue Formen der Zusammenarbeit entstehen lässt”, berichtet Christian Meyer, Pressesprecher für den Kirchenkreis Mecklenburg.

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Eine besondere Form des Brauchtums in der Vorweihnachtszeit ist der „Lebendige Adventskalender“. Dabei stehen das Miteinander, die Begegnung und das gemeinsame Vorbereiten auf Weihnachten, das Warten auf die Ankunft Gottes in der Welt, im Mittelpunkt. Bei den „Lebendigen Adventskalendern“ begegnen sich Menschen vor den geschmückten Fenstern oder Türen verschiedener Gastgebender. Dort wird gemeinsam gesungen, Geschichten oder Gedichte sind zu hören. Oft werden die unterschiedlich gestalteten kleinen Andachten durch das Verteilen leckeren Backwerks und den Ausschank von Tee oder Glühwein ergänzt.

In diesem Jahr haben sich zahlreiche Kirchengemeinden wieder Gedanken gemacht, wie die vorweihnachtliche Aktion auch im Jahr 2021 unter Einhaltung der Corona-Regeln stattfinden kann. Gerade angesichts der Herausforderungen der Pandemie würden die Gemeinden zu den „Lebendigen Adventskalendern“ einladen, damit Menschen mit Rücksicht, mit dem nötigen Abstand und unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen zusammenkommen und sich in der Gemeinschaft auf Weihnachten freuen können, erklärt Meyer.

Treffen in Mirow immer mittwochs

Unter dem Motto „Lebendiger Advent im Carport“ wird sich zum Beispiel immer mittwochs um 17.30 Uhr in Mirow getroffen. Dabei musiziert der Posaunenchor. Eine große Adventstür wird sich in diesem Jahr unter anderem in der Alten Schmiede in Schwarz öffnen. In der Kirchengemeinde Wanzka laden im Advent Familien und Vereine in den Orten der Region zu sich zum Adventsingen ein bzw. die Aktion findet auf Kirchhöfen der Region statt. In der Woche vor Heiligabend wird zudem am Samstag, 18. Dezember, um 15 Uhr auf den Prillwitzer Kirchhof und um 16.30 Uhr zur Rödliner Fischerin zum Adventssingen mit Krippenspiel eingeladen, am Sonntag, 19. Dezember um 9 Uhr auf den Mechower Kirchhof zum Adventssingen und um 10.30 Uhr auf dem Fürstenhagener Kirchhof zum Adventssingen mit Krippenspiel.

Die Kirchengemeinde Fürstenberg/Havel lädt am 2., 9. und 16. Dezember um 19 Uhr zu Treffen mit Geschichten lesen und selbst mitgebrachten Keksen und Getränken vor der Kirche auf dem Markt, im Park am Bahnhof beziehungsweise bei der Feuerwehr ein. Besucher werden gebeten, die jeweils geltenden Regelungen zur Eindämmung der Pandemie zu beachten. Alle Angaben stehen zudem unter dem Vorbehalt, dass kurzfristig Änderungen nötig sein könnten.

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