LEGEHENNENANLAGE

Mächtig Gegenwind für Hühnerfarm in Cantnitz

Am Rande von Cantnitz sollen einmal 40.000 Hühner Eier legen. Das Projekt wurde öffentlich vorgestellt und von den Bürgern, die sich zu Wort meldeten, abgewählt.
Paul Böckermann (stehend) stellte das Projekt gemeinsam mit seinem Vater Thomas (rechts daneben) am Deinstagabend in Cant
Paul Böckermann (stehend) stellte das Projekt gemeinsam mit seinem Vater Thomas (rechts daneben) am Deinstagabend in Cantnitz vor. Marlies Steffen
Cantnitz ·

In Cantnitz (Gemeinde Feldberger Seenlandschaft) soll eine Legehennenanlage für Freilandhaltung entstehen. Geplant ist eine Größenordnung für 40.000 Tiere. Die Pläne für die Anlage wurden am Dienstagabend durch die beiden Dolgener Investoren Thomas und Paul Böckermann in einer Informationsrunde in Cantnitz vorgestellt. Dort stieß das Vorhaben allerdings nicht auf Gegenliebe. Die Anwesenden – darunter auch viele Einwohner aus anderen Ortsteilen der Gemeinde – machten vor allem geltend, dass eine Anlage dieser Größe nicht mehr zeitgemäß sei, nicht in die Feldberger Seenlandschaft passe und auch nicht dem Tierwohl diene.

Das Grundstück, auf dem die Anlage errichtet werden soll, liegt am Rand von Cantnitz unweit der ehemaligen Mülldeponie Möllenbeck. Es gehört dem Land. Genehmigende Behörde ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Wie Thomas Böckermann, der das Projekt zusammen mit seinem Sohn Paul umsetzen will, auf Nordkurier-Nachfrage sagte, erwäge er grundsätzlich das Vorhaben anzugehen, wenn es genehmigt werde. Dies auch, wenn es dafür unter den Einwohnern kaum Befürworter gebe.

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