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Marstall, Hofmarschallhaus und Orangerie werden in Neustrelitz saniert

Während die Arbeiten am Marstall und an der Orangerie im Schlossgarten laufen, wird an anderer Stelle die neue Theaterwerkstatt gebaut.
dpa
Die Metallbauer Ronald Stoerch (vorn) und Heinrich Schlüter von der Neubrandenburger Firma Hahnmontagen sind unter andere
Die Metallbauer Ronald Stoerch (vorn) und Heinrich Schlüter von der Neubrandenburger Firma Hahnmontagen sind unter anderem für die Außenhülle der neuen Theaterwerkstatt am Bürgerseeweg zuständig (Archivbild). Tobias Lemke/Archiv
Neustrelitz ·

In der Residenzstadt Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte) werden derzeit wichtige Teile der historischen Bausubstanz erneuert. Wie Bürgermeister Andreas Grund (parteilos) am Mittwoch sagte, laufen Arbeiten an der Orangerie am Schlossgarten und im Marstall am Theater.

Zudem entsteht bis August an einem anderen Standort eine neue Theaterwerkstatt, so dass die bisher historischen Werkstattgemäuer am Theater freigezogen und saniert werden können. Als vierte „Baustelle“ will das Land Mecklenburg-Vorpommern, das als Rechtsnachfolger des früheren Großherzogtums Eigentümer vieler Immobilien in Neustrelitz ist, das Hofmarschallhaus auf dem Schlossgelände sanieren.

Und nach der Sanierung?

„Das Land ist gerade sehr fleißig und es gibt auch überall neue Nutzungen“, sagte Grund. Die Orangerie, in die wieder Gastronomie einziehen soll, soll 2022 fertig werden. Die Flügel des Marstalls würden dann von der Theater und Orchester GmbH als Probebühne genutzt. Die riesige Reithalle werde zu einer Fest- und Veranstaltungshalle. In das Hofmarschallhaus, in dem jetzt fleißig geprobt wird, soll das Straßenbauamt einziehen. Insgesamt wird eine zweistellige Millionensumme investiert.

Mehr als 3 Millionen Euro für die Theaterwerkstatt

„Damit muss zuerst die Theaterwerkstatt fertig werden“, sagte Grund. Der Bau der 1000 Quadratmeter großen und neun Meter hohen Werkstatt, in der Schlosser, Tischler, Maler, Kascheure und Dekorateure Bühnenbilder für Musiktheater und Schauspiel bauen, war im Corona-Herbst 2020 gestartet. Von den 3,1 Millionen Euro trägt die Kommune rund 800.000 Euro. Das Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz existierte von 1701 bis 1918. Das Haus verfügt bis heute über Verbindungen in große europäische Adelshäuser.

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