Nachruf

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Mecklenburgischer Prinz in Baden-Württemberg verstorben

Carl Gregor Herzog zu Mecklenburg ist am 23. Juli verstorben. Seine Frau Maria Margarethe von Hohenzollern verstarb bereits im Jahr 2006. 
Carl Gregor Herzog zu Mecklenburg ist am 23. Juli verstorben. Seine Frau Maria Margarethe von Hohenzollern verstarb bereits im Jahr 2006.
Archiv Lippert

Der Adlige schlief im Alter von 86 Jahren ein. Er war das letzte in Mecklenburg geborene Mitglied des Fürstenhauses von Mecklenburg-Strelitz.

Das letzte in Mecklenburg geborene Mitglied des ehemals regierenden Fürstenhauses von Mecklenburg-Strelitz ist tot. „Seine Hoheit Carl Gregor Herzog zu Mecklenburg, Prinz von Mecklenburg-Strelitz, Fürst zu Wenden, Schwerin und Ratzeburg, Graf zu Schwerin, Herr der Lande Rostock und Stargard ist am Morgen des 23. Juli an seinem Wohnsitz, der Villa Silberburg in Hechingen, im 86. Lebensjahr friedlich eingeschlafen“, teilte Adelshaus-Sprecher Rajko Lippert mit.

Als Museumsleiter in Rottenburg gearbeitet

Der Herzog sei als viertes Kind des Herzogs Georg zu Mecklenburg und seiner Frau Irina am 14. März 1933 auf Schloss Remplin bei Malchin geboren worden. Nach dem Brand des Schlosses 1940, dem Verlust des Wohnsitzes in Berlin durch einen Bombentreffer und der Inhaftierung seines Vaters im KZ Sachsenhausen habe er die Nachkriegszeit in Sigmaringen und Hechingen (Baden-Württemberg) verbracht. Er habe Kunstgeschichte studiert, hat an der Universität Tübingen promoviert und habe das Diözesanmuseum in Rottenburg geleitet.

Seit 1965 war Herzog Carl Gregor mit der Prinzessin Maria Margarethe von Hohenzollern verheiratet, die 2006 verstarb. Die Ehe blieb kinderlos.