BADEINSEL VERGRÖßERT

Mehr Platz fürs Springen und Chillen auf dem Breiten Luzin

Auf das blaue Atoll passen jetzt deutlich mehr Badegäste als bisher. Allerdings hätte sich mancher über den Platz-Zuwachs vielleicht schon eher gefreut.
Marlies Steffen Marlies Steffen
Die Schwimminsel für den Lichtenberger Badestrand ist in dieser Woche erweitert worden. Sie ist jetzt rund 20 Quadratmeter gr
Die Schwimminsel für den Lichtenberger Badestrand ist in dieser Woche erweitert worden. Sie ist jetzt rund 20 Quadratmeter groß. Marlies Steffen
Lichtenberg.

So viel Platz hat mancher nicht in seinem Wohnzimmer: Auf dem Breiten Luzin am Lichtenberger Badestrand ist in dieser Woche die Schwimminsel erweitert worden. Sie wurde im vergangenen Jahr aufgebaut. Die Erweiterung stand von Anfang an fest. Von zunächst rund neun Quadratmetern ist das Atoll aus blauem Kunststoff in Modulbauweise jetzt auf rund 20 Quadratmeter angewachsen. Und es gibt eine kleine Erhöhung für alle, die gern springen und mit dem Kopf oder mit dem Allerwertesten zuerst im Wasser landen wollen.

„Die Erweiterung war überfällig“, sagt Andre Frank, der Betreiber des Lichtenberger Badestrands. Die Insel werde sehr gut genutzt, „bei schönem Wetter ist sie schnell überfüllt“, verdeutlicht er. Indessen mussten die Gäste der beliebten Badestelle im Ortsteil Lichtenberg der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft lange auf den Anbau warten. „Es lag daran, dass der Haushalt der Gemeinde erst Ende Juni bestätigt wurde. Danach mussten wir die Firma noch anschreiben“. Der zuständige Vertreter sei extra noch kurz vor seinem eigenen Urlaub nach Lichtenberg gekommen, um die Inselerweiterung zu liefern.

Leiter vom Regiehof repariert

Mit der bisherigen Insel gab es bislang keine Probleme. Vor Kurzem sei an der Leiter ein Bolzen defekt gewesen. Der wurde durch den Regiehof repariert. „Das kann passieren, hieß es seitens der zuständigen Firma“, so Andre Frank. So erfreulich die Erweiterung der Schwimminsel ist, eine andere Baustelle am Badestrand verlangt mehr Geduld, als anfangs gedacht. Eigentlich sollten an der Badestelle längst sogenannte Umkleideschnecken stehen. Diese würden von den Gästen immer wieder gewünscht, weil sich nicht jeder gern im Freien umzieht. „Die Teile, die wir uns vorgestellt haben, gibt es aber nicht mehr“, konstatiert Andre Frank. Jetzt habe er sich zusammen mit der zuständigen Mitarbeiterin in der Gemeindeverwaltung für eine spezielle Konstruktion entschieden, die aber von einem Tischler angefertigt werden muss. Andre Frank hofft nun darauf, dass die Umkleidekabine mit je einem Eingang für Männlein und Weiblein nun wenigstens noch in diesem Jahr aufgestellt werden kann.

Die Bilanz des bisherigen Sommers fällt für den Badestellenbetreiber durchwachsen aus. „Es gab Hochs und Tiefs“, meint er mit Blick auf schöne und nicht so schöne Wetterlagen. Der August sei gerade nicht so einladend. Zudem seien die Ferien vorbei, da kämen naturgemäß weniger Besucher. „Vielleicht bekommen wir noch einen schönen September“, hofft Andre Frank. Baden kann man allerdings in dem klaren Wasser des Breiten Luzin nach wie vor wunderbar. Es hat Temperaturen um die 20 Grad. Badegäste würden immer wieder bestätigen, dass das sehr angenehm sei.

Sprungturm und Rutsche wurden abgebaut

Die Idee zu der Schwimminsel für den Lichtenberger Badestrand gab es vor mehreren Jahren. Die Badestelle wird von der Gemeinde getragen. Andre Frank erinnert sich noch an das frühere Aussehen des sommerlichen Verweilplatzes. Damals gab es Sprungturm und Rutsche, beides wurde mit der Zeit abgebaut. Die Anschaffung der Insel war in der Gemeinde zunächst umstritten. Letztlich fand sich aber eine Mehrheit für die Investition in die Infrastruktur. Die Erweiterung der Insel kostete rund 5200 Euro, sagt Katrin Zemlin aus der Verwaltung.

Der erste Teil der Insel war im vergangenen Jahr angeschafft worden, bevor der Haushalt genehmigt wurde. „Das aber war eine absolute Ausnahme“, so Zemlin mit Verweis darauf, dass Kommunen keine Investitionen tätigen dürfen, solange der Haushalt nicht durch die zuständige Behörde beim Landkreis genehmigt wurde.

Andre Frank bewirtschaftet den Badestrand schon seit mehr als 15 Jahren. Die Badestelle verfügt auch über eine Rampe mit Seezugang für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Ein Parkplatz befindet sich in Sichtweite.

 

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