BÜRGERPROTEST

Mirower machen die B198 wieder dicht

Weil sich der Bau der Umgehungsstraße in Mirow seit Jahren verzögert, steigen die Planungskosten. Die Bürgerinitiative macht die B198 dicht, um für die Ortsumgehung zu protestieren.
Tobias Lemke Tobias Lemke
Am Donnerstag wird auf der Mirower Ortsdurchfahrt wieder demonstriert.
Am Donnerstag wird auf der Mirower Ortsdurchfahrt wieder demonstriert. Ulrich Krieger/Archiv
Mirow.

Die Bürgerinitiative (BI) Mirow will den Landesrechnungshof in Schwerin anschreiben. Hintergrund seien die nach Ansicht der BI ausufernden Planungskosten für die Umgehungsstraße. So hätten die vom Gericht geforderten Nachbesserungen sowie die Überarbeitung veralterter Planungsabschnitte viele Mehrkosten verursacht.

Demo am Donnerstag

„Wir sind eigentlich verwundert, dass die Umgehungsstraße Mirow nicht im letzten Prüfbericht des Landesrechnungshofs aufgetaucht ist“, sagt BI-Mitglied Marian Lopuszanski. Denn telefonischen Kontakt habe die BI bereits im Vorjahr mit der Landesbehörde gehabt. Nun soll nochmals ein Brief nach Schwerin geschickt werden. Die Hoffnung sei, dass über mahnende Worte vom Landesrechnungshof noch mehr Druck ausgeübt wird, um endlich Baurecht für die Mirower Ortsumgehung zu bekommen.

Die Bürgerinitiative Mirow geht in dieser Woche auch wieder auf die Straße. Unter dem Motto „Neubrandenburg hat – Warum wir nicht?!“ treffen sich die Aktivisten und Unterstützer am Donnerstag um 18 Uhr in der Schulkurve in der Schlossstraße. Für die Dauer der Demonstration wird der Verkehr auf der Bundesstraße 198 in Mirow gestoppt. Es werden Thüringer Rostbratwürste angeboten. Zudem möchte sich das Ehepaar Stump vom „Stumps Schweizer Hof“ mit einer kleinen Kostprobe ihres Weines vorstellen. Das Paar ist ins ehemalige Kunsthaus am Schloss gezogen und will sich in der Bürgerinitiative engagieren.

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