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In Strasen hat der Weihnachtsmann seine Rentiere geparkt

In der Rolle des Weihnachtsmanns lud Andreas Hoffmann beim Strasener Wichtelfest zur Rentierfütterung ein.
In der Rolle des Weihnachtsmanns lud Andreas Hoffmann beim Strasener Wichtelfest zur Rentierfütterung ein.
Tobias Lemke

Der Nordkurier besucht Menschen in der Strelitzer Region, denen die Adventszeit besonders am Herzen liegt. Für Familie Hoffmann aus Strasen bedeuten die Wochen vor dem Fest vor allem viel Stress. Ein Weihnachtsbrauch aus dem hohen Norden ist ihnen aber wichtig.

schwärmt Cornelia Hoffmann. Zusammen mit ihrem Mann Andreas Hoffmann betreibt sie in Strasen seit rund fünf Jahren eine Rentierzucht.

Jetzt im Advent haben beide alle Hände voll zu tun. Denn als Züchter jener Vierbeiner, die der Weihnachtsmann stets am Heiligabend vor seinen Schlitten spannt, sind Hoffmanns in den Wochen vor dem Fest vielerorts gefragt. Von Binz auf Rügen bis nach Berlin wird das Strasener Paar in den nächsten Wochen mit den Rentieren unterwegs sein. In Kindergärten und auf Weihnachtsmärkten stellen sie dem Nikolaus das stilechte Gefährt, den Schlitten samt Rentieren.

Die eigene Vorweihnachtszeit falle bei Hoffmanns wegen der vielen Arbeit entsprechend kurz aus. Selbst am 24. Dezember werden sie noch für gute Freunde auf Achse sein. Eine Weihnachtstradition ist ihnen bei alledem aber besonders wichtig, und das sogar übers ganze Jahr. „Bei uns steht immer ein Pfefferkuchenhaus in der Stube“, erzählen die Strasener. Die süße Behausung sei für die Hauswichtel gedacht, die nicht verärgert werden sollen. „So bleibt einem das Glück immer hold“, erklärt Cornelia Hoffmann.

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