MODELLSPORTCLUB NEUSTRELITZ

Modellboot-Fahrer ringen in Neustrelitz um die Meisterschaft

Hunderte ferngesteuerte Boote treten an diesem Wochenende am Glambecker See gegeneinander an. Für einige Klassen geht es sogar um einen Titel.
Die Boote werden ferngesteuert – erreichen aber schwindelerregende Geschwindigkeiten.
Die Boote werden ferngesteuert – erreichen aber schwindelerregende Geschwindigkeiten.
Neustrelitz.

Rekordverdächtige 124 Modellboote rasen noch bis Sonntagabend über den Glambecker See. So viele Teilnehmer hat Maik Luplow vom Modellsportclub Neustrelitz auf keinem anderen Wettkampf in ganz Deutschland gesehen – auch Mitstreiter aus Polen und der Ukraine sind für dieses Ereignis angereist. Selbst zwischen den Rennen würden die Fahrer ständig an ihren Booten und Propellern schrauben – schließlich müsse beim Start alles passen. Luplow führt die Teilnehmer an diesem Wochenende durch die Wettkämpfe und wertet aus, wer sich in den einzelnen Runden gegen seine Konkurrenten durchsetzen kann.

Die insgesamt 16 Boots-Klassen fahren laut Maik Luplow mehrere Läufe. Wer über einen bestimmten Zeitraum die meisten Runden schafft, gewinnt das Rennen. Die meisten Rennen würden sechs Minuten dauern – andere sogar 15. In den Eco-Klassen – dort befindet sich der Propeller unter dem Rumpf – geht es laut Luplow sogar um die Deutsche Meisterschaft. Im Zeitraum von zwei Jahren müssten die Modell-Fahrer nämlich auf verschiedenen Rennen Punkte für den Titel sammeln.

Miniaturen bis zu 100 km/h schnell

Die ferngesteuerten Elektro-Rennbote erreichen für ihre handliche Größe enorme Geschwindigkeiten: „Auf gerader Strecke schaffen die schnellsten Boote um die 100 Sachen”, sagt Luplow. Doch natürlich geht es in den Rennen nicht nur geradeaus. So fahren die Boote auf oval- und dreieckförmigen Rennstrecken – die durch kleine Bojen auf dem See markiert sind. „Das Schwierigste ist, die Ecken richtig zu treffen”, sagt Jirka Horend, der schon am frühen Samstagmorgen gestartet ist. Schließlich wolle kein Fahrer in den Kurven zu viel Weg verschenken.

Vor allem die Rahmenbedingungen überraschen viele Fahrer: „Das Wetter ist besser, als wir erwartet haben”, sagt Ulrich Krieger. Allerdings sei das Wasser gelegentlich etwas zu glatt für die Boote. Beim Rennen würden aber noch reichlich Wellen aufkommen.

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