NEUANSCHAFFUNG

Moderne Technik für Mirows Feuerwehr

Viermal leistungsstärker sind die neue Schere und der neue Spreizer der Feuerwehr Mirow. Zudem wurde das alte Stütz- und Sicherungssystem ersetzt.
Ulrich Krieger Ulrich Krieger
Das neue Stütz- und Sicherungssystem wird mit Druckluft betrieben, erklären die Mirower Feuerwehrmitglieder.
Das neue Stütz- und Sicherungssystem wird mit Druckluft betrieben, erklären die Mirower Feuerwehrmitglieder. Ulrich Krieger
Mirow.

Die Freiwillige Feuerwehr Mirow kann ein neues Stütz- und Sicherungssystem einsetzen. Die Retter bekamen am Montagabend neue Technik, mit der sie im Einsatz Fahrzeuge, Wände, Gebäude und vieles mehr abstützen und so zu verunfallten Personen vorrücken können. Zu dem System gehören Stützen und Hebekissen mit einer Hubkraft von bis zu 28 Tonnen. So können schwere Lasten um bis zu 60 Zentimeter angehoben werden, erklären die Kameraden. Das kleinere Kissen hebt zwar nur 18 Zentimeter, hat aber im zusammengefalteten Zustand nur eine Höhe von 3 Zentimetern. Es kann daher in kleine Spalten gelegt werden, um diese zu erweitern, was im Ernstfall Leben retten könnte.

System hat 24.000 Euro gekostet

Mirows Wehrleiter Jngo Mahnke ist zuversichtlich, dass seine Truppe mit dem neuen System bestens zurechtkommt. „Rund 80 Prozent der Kameraden wurden mit der neuen Technik bereits auf Lehrgängen vertraut gemacht“, sagt Mahnke. Das ganze System habe rund 24.000 Euro gekostet. Das Geld wurde zu 90 Prozent aus dem Strategiefonds des Landes zur Verfügung gestellt. Zehn Prozent betrug der Anteil der Gemeinde.

Weitere neue Ausrüstungsgegenstände im Wert von 10.000 Euro wurden vor Kurzem zudem über die Stadt Mirow angeschafft. Eine neue Schere und Spreizer gehören dazu. Beides wird für die Rettung von Personen aus Unfallfahrzeugen benötigt. „Die neuen Geräte werden hydraulisch betrieben und haben die vierfache Leistung der vorherigen“, berichten die Feuerwehrleute.

Auf der Wunschliste der Mirower Feuerwehr steht nun noch ein rund 35.000 Euro teurer Transporter. Der Kleinbus werde zur Ausbildung bzw. für Fahrten mit der Zwergen- und Jugendfeuerwehr benötigt. CDU-Landtagsabgeordneter Vincent Kokert erklärte, dass er sich für eine weitere Unterstützung in Höhe von 30.000 Euro aus dem Strategiefonds des Landes starkmachen wolle. Die Restsumme würde die Stadt dann im nächsten Haushalt einplanen, versicherte Mirows Bürgermeister Henry Tesch (CDU).

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