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MSV-Elf verspricht Spektakel

Neubrandenburg.Am letzten Spieltag der Fußball-Oberliga ist die ganz große Spannung zumindest für zwei Teams der Region zwar raus, aber der Malchower SV ...

Neubrandenburg.Am letzten Spieltag der Fußball-Oberliga ist die ganz große Spannung zumindest für zwei Teams der Region zwar raus, aber der Malchower SV ist heiß darauf, seinen Fans zum Abschluss noch einmal ein Heimspiel-Spektakel zu bieten. Als Gegner läuft morgen (Anstoß 14 Uhr) auf dem Waldsportplatz der LFC Berlin auf. Die Lichterfelder, die sich in der vergangenen Woche zu einer Fusion mit Liga-Primus BFC Viktoria, dem Aufsteiger in die Regionalliga, bekannt haben, sollten ein schlagbarer Gegner sein. Auch wenn die Lange-Schützlinge im Training bereits ruhiger treten, ist das Spiel eine gute Gelegenheit, die eher magere Saison erfolgreich ausklingen zu lassen.
Ob das dem 1. FC Neubrandenburg beim BFC Dynamo in Berlin gelingt, darf bezweifelt werden: Nach den letzten Auftritten und dem großen Verletzungspech der Viertorestädter dürfte für die Bogs-Männer Schadensbegrenzung an der Spree angesagt sein. Und, das Pech nimmt kein Ende: Gaede, Kühl, beide Fischers, Riechert und Träger stehen auf der Verletztenliste. „Wie es aussieht, fahre ich mit zwölf oder 13 Spielern nach Berlin. Aber, da müssen wir jetzt durch“, erzählt Trainer Jürgen Bogs. Ein wenig im Gefühls-Gewitter stecken allein die Warener Oberliga-Kicker noch. Zwar haben sie am vergangenen Spieltag im Kellerduell Wismar die Rote Laterne überreicht – aber, was ist das wert?
Die Antwort wird wohl am runden Tisch des NOFV gegeben, aber die Müritzstädter können ihrerseits mit einer Überraschung bei Viktoria den vorletzten Platz sichern und somit die Chance auf Rettung am Leben halten. Oder geht da mehr? „Besser wäre es, sich mit einem Sieg vor dem LFC zu platzieren, um nicht auf die Platzvergabe nach der Fusion von LFC und Viktoria angewiesen zu sein“, meinte Jens Dowe, Trainer des SV Waren.dg/juw