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Mühlenwart „leuchtet“ im Fernsehen

Roland Stapel ist in einer Fernseh-Show aufgetreten.

VonSusanne BöhmRoland Stapel aus Woldegkrührt in einer NDR-Showdie Werbetrommel für seine Heimat und heimst nebenbei den dritten Platz ein.Woldegk.Das gibt ...

VonSusanne Böhm

Roland Stapel aus Woldegk
rührt in einer NDR-Show
die Werbetrommel für seine Heimat und heimst nebenbei den dritten Platz ein.

Woldegk.Das gibt Beifall: Anerkennung erntete Woldegks Mühlenwart Roland Stapel für seinen Auftritt in der NDR-Quizshow um „Die Leuchte des Nordens“, die am Wochenende ausgestrahlt wurde. Mit seinem umfangreichen Wissen über Norddeutschland und einer Müller Hundt-Figur als Maskottchen schaffte er es auf Platz drei und machte nebenher ordentlich Werbung für seine Heimatstadt.
„Er war sehr gut, hat tüchtig Reklame für uns gemacht, viel von unseren Mühlen erzählt“, lobte Joachim Holz aus Woldegk am Nordkurier-Telefon. Begeistert war auch Axel Fischer, Vorsitzender des Mühlen- und Heimatvereins. „Das hat er sehr souverän gemacht, kein Holpern und kein Stottern. Woldegk hat er gut in Szene gesetzt, prima gelöst.“
Roland Stapel selbst berichtet ganz unaufgeregt von seinem Auftritt. „Natürlich hätte ich gern gewonnen, aber mein Hauptanliegen war, kostenlos Werbung für Woldegk zu machen. Es hätte schlimmer kommen, aber auch besser werden können. Ich bin zufrieden.“ Nicht beantworten konnte er die Quiz-Frage, wer Deutschland im Jahr 1990 in Italien zum Fußball-Weltmeister geschossen hat – Andreas Brehme, Jürgen Klinsmann oder Lothar Mattheus. Brehme war‘s, weiß Roland Stapel heute. Bei der Aufzeichnung der Fernsehsendung wusste er das noch nicht. „Ich interessiere mich nicht für Fußball.“ Er habe es aber nicht versäumt, den Fernsehleuten einen Tipp zu hinterlassen. „Ich habe ihnen vorgeschlagen, mal eine Frage nach der windmühlenreichsten Stadt Deutschlands einzubauen. Sie wollen darüber nachdenken.“