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Nach den Ferien ist der Jugendklub dicht

Jugendzentrum Woldegk steht noch über der Tür. Nach den Ferien kann das Schild abmontiert werden.
Jugendzentrum Woldegk steht noch über der Tür. Nach den Ferien kann das Schild abmontiert werden.
Tobias Lemke

Nichts mehr da für die Woldegker Jugend? Das Ende des Jugendklubs ist kaum mehr abzuwenden. Nach gescheiterten Gesprächen zwischen Betreiber und Stadt hat nun die Suche nach Alternativen begonnen.

Die Tage, als im Woldegker Jugendklub der Johanniter junge Leute ein- und ausgingen, sind gezählt. Nach den Ferien ist Schluss mit der Jugendarbeit in dem Haus in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Die Johanniter haben gekündigt und die Stadt hat diese Kündigung jetzt angenommen. Darüber informierte Bürgermeister Ernst-Jürgen Lode die Woldegker Stadtvertreter noch einmal.

Nach gescheiterten Gesprächen zwischen den Verantwortlichen der Johanniter Unfallhilfe und der Stadt muss die Jugendarbeit in Woldegk nun neu überdacht werden. Darüber waren sich die Stadtvertreter einig. „Wir bedauern, dass wir nach dem Gesprächsmarathon keine Lösung gefunden haben“, so Lode. Aber Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit sind nicht ausgeschlossen. Das sei die gute Nachricht.

Das Stadtoberhaupt spricht in diesem Fall von einer offenen Jugendarbeit, für die jetzt die Möglichkeiten abgeklopft werden. Allerdings gebe es noch keine konkreten Ansätze, wo und wie dies umgesetzt werden könnte. Die Turnhalle oder auch leer stehende Gebäude oder Geschäfte wurden dafür zwar ins Gespräch gebracht. Die schlechte Nachricht: Wie die offene Jugendarbeit in Woldegk am Ende jedoch konkret ausgestaltet werden könnte, weiß noch niemand.