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Neubrandenburger Tafel macht in Woldegk Außenstelle auf

Die Neubrandenburger Tafel wird ab November eine Außenstelle in Woldegk betreiben (Symbolbild).
Die Neubrandenburger Tafel wird ab November eine Außenstelle in Woldegk betreiben (Symbolbild).
© elxeneize - Fotolia

Lebensmittel werden künftig ab 1. November donnerstags ausgegeben. Aber wer das nutzen möchte, sollte sein Anrecht darauf nachweisen.

Die Neubrandenburger Tafel erweitert ihr Einzugsgebiet. Ab dem 1. November werden auch in Woldegk Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben. Die Ausgabe erfolgt jeweils donnerstags ab 13 Uhr am Woldegker Goldberg, unweit der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde, teilte die Leiterin der Neubrandenburger Tafel, Dorothee Nitsch, mit. Willkommen seien alle Berechtigten aus Woldegk und Umgebung.

Zur Tafel dürfen alle kommen, die bedürftig sind und über wenig Geld verfügen. Wer zum Beispiel eine staatliche Unterstützung aus der Grundsicherung, der Sozialhilfe, dem Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhält, gehöre zum Kreis der Bedürftigen. Die Bedürftigkeit muss vor der ersten Ausgabe von Lebensmitteln nachgewiesen werden. Dazu findet am 25. Oktober in der Zeit von 9 bis 11 Uhr eine Prüfung der Unterlagen im Sitzungsraum der Stadt Woldegk statt. Wer eine Bedürftigkeit nachweisen kann, erhalte anschließend eine Abholungsberechtigungskarte, so Dorothee Nitsch.

Seit 2001 im Einsatz

Die Neubrandenburger Tafel besteht seit dem Jahr 2001. Sie hat sich auf die Fahnen geschrieben, Lebensmittel zu retten, die keine Verwertung mehr finden, aber qualitativ noch zur Weitergabe geeignet sind. Außer in der Vier-Tore-Stadt ist die Neubrandenburger Tafel auch in Burg Stargard, Teschendorf und Cölpin aktiv. Darüber hinaus werde die Feldberger Tafel sowie die Neubrandenburger Suppenküche mit Produkten unterstützt.

In Woldegk hat die Neubrandenburger Tafel schon seit vielen Jahren einen Unterstützer – den Netto-Discount. Jeden Montag und Freitag holen die Tafel-Mitstreiter dort Lebensmittel ab, so Dorothee Nitsch. In den nächsten Wochen sollen nun noch weitere Partner mit ins Tafel-Boot geholt werden.