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Neue Feldberger Bürgermeisterin freut sich über Zustimmung

Die wiedergewählte Bürgermeisterin von Feldberg hat ihren Erfolg nach eigenem Bekunden nicht kommen sehen.

Die wiedergewählte Bürgermeisterin Constance Lindheimer.
Archiv Die wiedergewählte Bürgermeisterin Constance Lindheimer.

Hans Mordhorst gibt es unumwunden zu. Der CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt in der Feldberger Seenlandschaft hätte sich gern noch in der Stichwahl gesehen. Doch dazu ist es am Sonntag nicht gekommen. Amtsinhaberin Constance Lindheimer (SPD) setzte sich im ersten Wahlgang mit 54,6 Prozent der Stimmen durch.

Im Wahlkampf habe er indessen positiven Zuspruch erlebt. Die 46 Prozent, die seine Stimmenanzahl (7,8) und die Stimmen des parteilosen, dritten Bürgermeisterkandidaten Robert Gardlowski (37,6) insgesamt ausmachten, sei eine ernst zu nehmende Größenordnung.

Sie hat den Erfolg nicht kommen sehen

Die wiedergewählte Amtsinhaberin Constance Lindheimer ist hingegen erleichtert darüber, dass es keine Stichwahl gibt. Dann wäre der Wahlkampf um zwei Wochen verlängert worden, zudem hätten erneut die Wahllokale mit den Wahlhelfern und Wahlvorständen besetzt werden müssen.

Ihren Erfolg hat sie nach eigenem Bekunden nicht vorhergesehen. Im Wahlkampf selbst sei schlecht wahrnehmbar, welche Chancen man selbst habe. Für das von den Wählern ausgesprochene Vertrauen bedankt sie sich. „Es ist ein Beleg dafür, dass man mir zutraut, die Aufgaben, die vor der Gemeinde stehen, zu lösen”.

Aus Sicht der Bürgermeisterin stehen vor der Feldberger Seenlandschaft wahrlich stürmische Zeiten. Dies zunächst mit dem Blick auf das politische Berlin und den am Sonntag ebenfalls gewählten Bundestag, in dem mit der AfD jetzt eine rechtspopulistische Partei sitze. Zur Erinnerung: Im Ortsteil Lüttenhagen erreichte die AfD 32,1 Prozent. Auch auf die Gemeinde kämen Herausforderungen zu.