STROM FÜR ELEKTROFAHRRÄDER

Neue Tankstellen für E-Biker in der Feldberger Seenlandschaft

In Feldberg und in der Krüseliner Mühle können Besitzer eines Elektrofahrrads jetzt Strom zapfen. Weitere Ladeplätze sind allerdings noch erwünscht.
Marlies Steffen Marlies Steffen
Christoph Scherff probiert aus, wie es geht. Vor seiner Bäckerei in der Strelitzer Straße von Feldberg wurde am Mit
Christoph Scherff probiert aus, wie es geht. Vor seiner Bäckerei in der Strelitzer Straße von Feldberg wurde am Mittwoch die erste E-Bike-Ladestation im Gemeindegebiet aktiviert. Marlies Steffen
Kleine Pose für die Fotografin: Martin Brenncke von der Schänke in der Krüseliner Mühle und Hans Ehrentrau
Kleine Pose für die Fotografin: Martin Brenncke von der Schänke in der Krüseliner Mühle und Hans Ehrentraut von Maris Consult, dem Anbieter der Ladestationen. Marlies Steffen
Feldberg.

In dieser Woche sind an der Feldberger Bäckerei Scherff und in der Schänke Krüseliner Mühle zwei Ladestationen für E-Bikes aktiviert worden. Je vier Fahrräder können dort gleichzeitig aufgetankt werden.

Christoph Scherff aus Feldberg und Martin Brenncke aus der Krüseliner Mühle kam das Angebot der Rostocker Firma Maris Consult vor ihren Geschäften jeweils einen Stellplatz mit Zapfplatz für Elektorfahrräder aufzustellen gerade recht. „Die Zahl der Urlauber, die mit solchen Rädern unterwegs sind, wird immer größer. Hier in Feldberg gab es so ein Angebot noch nicht. Und die Reichweite vieler Akkus ist häufig nicht sehr groß”, sagt Christoph Scherff.

Etwa die Hälfte der Gäste kommen mit dem Rad

Sein Stellplatz mit Stromversorgung ist der erste im Gemeindegebiet. Eberhard Osten und Hans Ehrentraut, beide Mitarbeiter von Maris Consult, hatten vor ein paar Wochen auch in der Feldberger Seenlandschaft für die E-Bike-Stationen geworben. Bevorzugte Adressen waren gastronomische Anbieter, Rastorte für Fahrradfahrer eben. Mehr oder weniger durch Zufall gerieten die beiden Männer bei der Weiterfahrt noch in die Krüseliner Mühle, wo sie bei Martin Brenncke offene Türen vorfanden.

„Wir liegen sehr abseits, die Wege zu uns sind sehr sandig, da kann es schon mal sein, dass einem Akku im Elektrofahrrad vorzeitig die Puste ausgeht”, konstatiert der Inhaber der Krüseliner Mühle. Etwa 50 Prozent seiner Gäste kämen mit dem Rad. Brenncke musste auch schon öfter aushelfen, wenn ein Akku die Grätsche gemacht hatte. Dann gab es Strom aus seiner Garage. Jetzt steht dafür ein eigener Stellplatz bereit. Gäste der Krüseliner Mühle können dort kostenlos Strom tanken.

Acht Ladestationen in der Mecklenburgischen Seenplatte

Genau so ist es bei Christoph Scherff, wo die Ladestation zu den Öffnungszeiten der Bäckerei bereit steht. „Wir haben sie extra an einen Platz gestellt, an dem sie auch gut einsehbar von den Besitzern der Fahrräder ist”, sagt Scherff.

Im Landkreis Seenplatte sind derzeit acht solcher Ladestationen aktiviert. Eine davon steht neuerdings auch in der Fleether Mühle. Für zehn weitere werden gerade die Vorbereitungen getroffen. Die Ladestationen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Farben. Sie werden käuflich erworben. Findet sich ein Werbepartner für die Tafeln auf den Stationen, gibt es Geld zurück.

 

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