CO-WORKING-PLÄTZE

Neustrelitz bekommt jetzt die Büros der Zukunft

Wer kurzfristig für ein Projekt ein Büro braucht, kann demnächst im Landeszentrum für Erneuerbare Energien in Neustrelitz fündig werden.
Nachdem im Vorjahr bereits ein privater Investor in der Neustrelitzer Innenstadt ein Co-Working-Büro eröffnet hat, s
Nachdem im Vorjahr bereits ein privater Investor in der Neustrelitzer Innenstadt ein Co-Working-Büro eröffnet hat, soll die Stadt nun einen zweiten Co-Working-Place erhalten – und zwar im Leea (Archivfoto). Leea GmbH/Archiv
Neustrelitz ·

Das Landeszentrum für Erneuerbare Energien (Leea) in Neustrelitz will künftig interessierten Arbeitnehmern, Selbstständigen oder anderen Nutzern einen Schreibtisch auf Zeit bieten. Wer will, braucht dann nur noch seinen Laptop hier einzustöpseln und kann loslegen. Die flexible und befristete Vermietung und Bereitstellung von Büro-Infrastruktur an ganz unterschiedliche Berufs- und Nutzergruppen ist unter dem englischen Begriff Co-Working-Space bekannt. Im Leea wurde nun eine Absichtserklärung zur Unterstützung des Vorhabens von der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern an die Stadt Neustrelitz übergeben.

Planer: Geeigneter Standort

Das Projekt befindet sich bei der Stadt aktuell in der Entwurfsplanung und soll zusammen mit den Stadtwerken und dem Leea umgesetzt werden. Das Landeszentrum sei für Co-Working-Plätze ein geeigneter Standort, heißt es von den Planern. So bietet das Haus neben einer umbaufähigen Infrastruktur eine verkehrstechnisch exponierte Lage und ausreichend Parkmöglichkeiten. Es verfügt über ein Bistro, Veranstaltungsräume und eine schnelle Internetverbindung. Als Pluspunkte werden zudem die energieeffiziente Bauweise des Gebäudes, die vorhandene Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und die gelebte Nachhaltigkeit herausgestellt. Gleichzeitig bleibe der Kern des Leea als Erlebnis- und Bildungszentrum für Nachhaltigkeit für die Allgemeinheit wie gewohnt erhalten.

Mit der Unterstützung eines Co-Working-Spaces im Leea solle die regionale Wirtschaft in der Region wettbewerbsfähiger, innovativer und offener für aktuelle Entwicklungen werden, heißt es in der Absichtserklärung der IHK. So ziehe es Großstädter aufs Land, die etwa in der Seenplatte wohnen und leben wollen, die zugleich aber ihre Arbeitsstelle weiterhin im Ballungsraum haben. Co-Working-Plätze können hier Lösungen bieten. Indem auf Fahrten verzichtet wird, werde das Klima geschont und werden Arbeitsräume effizienter genutzt.

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