Hier lässt sich gut entspannen: Blick auf Neustrelitz vom Zierker See aus (Archivbild).
Hier lässt sich gut entspannen: Blick auf Neustrelitz vom Zierker See aus (Archivbild). Tobias Lemke/Archiv
Tourismus

Neustrelitz darf sich jetzt Erholungsort nennen

Zum Titel Residenzstadt gesellt sich ein neuer Status. Damit ist der Weg frei für eine Kurabgabe.
Neustrelitz

Die Bewerbung war erfolgreich. Die Stadt Neustrelitz hat vor wenigen Tagen den Titel als staatlich anerkannter Erholungsort zugesprochen bekommen. Das teilte Steffi Eggert, Leiterin der Neustrelitzer Touristeninformation, am Dienstagabend beim Ausschuss für Kultur und Tourismus mit.

Mehr lesen: Kurabgaben-Kläger in der Kleinseenplatte erringen Teilerfolg

Nun muss die Kurabgabe kalkuliert werden

Erst im Oktober ist die Jury, eine Delegation vom Beirat für Kur- und Erholungsorte in MV, zur Bewertung in der Residenzstadt gewesen. Dass das Ergebnis der Neustrelitzer Bewerbung nun so schnell vorliegt, sei erfreulich und überraschend. Er habe sich eigentlich auf einen deutlichen längeren Weg bis zur Vergabe eingestellt gehabt, erklärte der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund (parteilos).

Was die im Zusammenhang mit dem Erholungsort-Titel stehende Erhebung einer Kurabgabe betrifft, so werde es diese nicht von jetzt auf gleich geben. Zunächst gelte es, eine seriöse Kalkulation dazu aufzustellen, sagte Grund.

Andere haben den Titel schon längst

Zuletzt hatten sich die kompletten Ortschaften in der Mecklenburgischen Kleinseenplatte zu Erholungsorten zertifizieren lassen – mit dem Ziel, eine Kurabgabe einzuführen. Die Taxe für Urlauber gilt dort mittlerweile amtsweit. Auch in Feldberg wird seit Jahren eine Kurabgabe erhoben, die zuletzt zudem auf weitere Ortsteile ausgeweitet wurde.

zur Homepage